die Güte
Die Eigenschaft, freundlich, wohlwollend und nachsichtig gegenüber anderen Menschen zu sein.
Sie ist bekannt für ihre unendliche Güte und Hilfsbereitschaft.

Güte
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Die Eigenschaft, freundlich, wohlwollend und nachsichtig gegenüber anderen Menschen zu sein.
Sie ist bekannt für ihre unendliche Güte und Hilfsbereitschaft.

Das Nomen „die Güte“ ist direkt vom Adjektiv „gut“ abgeleitet. Diese Umwandlung mit Umlaut (u → ü) und der Endung „-e“ ist ein typisches Muster, um aus Adjektiven abstrakte Nomen zu bilden.
Ein gutes Produkt hat eine hohe Güte.
Der Ausdruck „meine Güte“ ist eine feste Redewendung. Er wird als Ausruf verwendet, um Überraschung, Erstaunen oder leichten Ärger auszudrücken, und steht oft am Satzanfang.
Meine Güte, ist das aber teuer!
Um die Qualität einer Sache zu beschreiben, wird „Güte“ oft in der festen Struktur „von ... Güte“ verwendet. Dabei wird der Grad der Qualität durch ein Adjektiv beschrieben.
Der Wein ist von ausgezeichneter Güte.
In formeller Sprache gibt es die Konstruktion „die Güte haben, etwas zu tun“. Sie ist eine sehr höfliche Art, jemanden um etwas zu bitten oder sich für eine freundliche Tat zu bedanken.
Hätten Sie die Güte, das Fenster zu schließen?
„der Wert“ und „die Güte“ können beide sagen, wie gut oder wertvoll eine Sache ist. „der Wert“ meint hier meistens den Geldwert: Wie viel kostet etwas oder wie viel kann man dafür bekommen? „die Güte“ beschreibt eher die Qualität einer Sache, zum Beispiel ob ein Produkt gut verarbeitet ist oder zu einer guten Güteklasse gehört. Man kann die Wörter verwechseln, weil gute Qualität oft auch einen hohen Wert hat. Praktisch hilft: Bei Preis und Geld passt „Wert“ besser, bei Qualität und Zustand passt „Güte“ besser.

Bei diesem Kaffee erkennt man die Güte schon am starken Duft.
Der Wert des Fahrrads ist nach dem Unfall stark gesunken.