gütig
Freundlich, wohlwollend und nachsichtig gegenüber anderen Menschen. Das Wort beschreibt eine von Herzen kommende, geduldige und verständnisvolle Art.
Die Großmutter sah ihre Enkel mit einem gütigen Lächeln an.

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Freundlich, wohlwollend und nachsichtig gegenüber anderen Menschen. Das Wort beschreibt eine von Herzen kommende, geduldige und verständnisvolle Art.
Die Großmutter sah ihre Enkel mit einem gütigen Lächeln an.

Das Adjektiv „gütig“ leitet sich vom Nomen „die Güte“ ab, was „Freundlichkeit“ oder „Wohlwollen“ bedeutet. Eine gütige Person ist also eine Person voller Güte.
Er war bekannt für seine Güte und seine gütige Art.
„Gütig“ beschreibt oft den Ausdruck oder die Ausstrahlung einer Person. Typische Kombinationen sind „ein gütiges Lächeln“, „gütige Augen“ oder „ein gütiger Blick“.
Sie hatte gütige Augen, die viel Wärme ausstrahlten.
„Gütig“ ist ein eher gehobenes Wort. Es beschreibt eine tiefe, von Herzen kommende Freundlichkeit und Geduld, die über ein einfaches „nett“ oder „freundlich“ hinausgeht.
Der alte Professor war ein sehr gütiger Mensch, der seinen Studenten immer half.
In seiner zweiten Bedeutung wird „gütig“ fast ausschließlich für abstrakte Kräfte wie „das Schicksal“, „die Natur“ oder „Gott“ verwendet. Diese Verwendung ist meist literarisch.
Das Schicksal meinte es gütig mit ihm und er überlebte den Unfall unverletzt.
„lieb“ und „gütig“ beschreiben beide eine freundliche, gute Art gegenüber anderen Menschen. „lieb“ ist ein sehr alltägliches Wort und passt zu Personen, Gesten oder Verhalten, die nett und herzlich sind. „gütig“ klingt stärker und etwas gehobener. Es meint eine tiefe, geduldige und nachsichtige Freundlichkeit, oft bei einer Person, die anderen verzeiht oder ihnen ruhig hilft. Im Alltag sagt man häufiger „lieb“. „gütig“ passt besser, wenn man eine besonders warmherzige und verständnisvolle Haltung betonen möchte.

Der alte Lehrer war gütig und wurde nie laut, wenn jemand einen Fehler machte.
Die Nachbarin ist lieb und bringt manchmal Suppe vorbei.