
die Habgier
Ein übersteigertes, rücksichtsloses Verlangen, Besitz und Reichtum anzuhäufen; Gier.
Seine Habgier war so groß, dass er sogar seine eigene Familie betrog.
Habgier
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Ein übersteigertes, rücksichtsloses Verlangen, Besitz und Reichtum anzuhäufen; Gier.
Seine Habgier war so groß, dass er sogar seine eigene Familie betrog.
Das Wort setzt sich aus dem Stamm von „haben“ („Hab-“) und dem Nomen „Gier“ zusammen. Es beschreibt also wörtlich die Gier, immer mehr zu haben und zu besitzen.
Die Geschichte warnt vor den Folgen von zu viel Habgier.
Um den Grund für eine Handlung zu nennen, wird oft die Präposition „aus“ verwendet. Die Wendung „aus Habgier“ bedeutet, dass Gier die Motivation für eine Tat war.
Er hat den wertvollen Schmuck nur aus reiner Habgier gestohlen.
„Habgier“ ist ein starkes, wertendes Wort. Es wird oft in formellen, literarischen oder moralischen Kontexten verwendet, um übersteigertes und rücksichtsloses Verlangen nach Besitz zu kritisieren.
Der Roman thematisiert die zerstörerische Kraft der menschlichen Habgier.
Beide Wörter können ein maßloses Verlangen nach Reichtum bezeichnen. „Gier“ ist allgemeiner und kann sich auch auf andere Ziele richten, während „Habgier“ ausdrücklich das rücksichtslose Anhäufen von Besitz und Reichtum meint. Verwende „Habgier“, wenn dieser Besitzaspekt und die Rücksichtslosigkeit wichtig sind.

Aus Habgier häufte der Unternehmer immer mehr Besitz auf Kosten anderer an.
Seine Gier nach Reichtum machte ihn blind für die Folgen seiner Entscheidungen.