
die Gier
Ein übermäßiges, unersättliches Verlangen nach etwas, insbesondere nach Besitz, Macht oder Geld. Die Gier wird als sehr negative Eigenschaft angesehen.
Seine Gier nach Reichtum kannte keine Grenzen.
Gier
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Ein übermäßiges, unersättliches Verlangen nach etwas, insbesondere nach Besitz, Macht oder Geld. Die Gier wird als sehr negative Eigenschaft angesehen.
Seine Gier nach Reichtum kannte keine Grenzen.

Ein sehr starkes, fast unkontrollierbares Verlangen nach etwas, das nicht materiell ist, wie zum Beispiel Wissen, Leben oder Abenteuer.
Er verschlang die Bücher mit einer Gier, die seine Lehrer beeindruckte.
Das Nomen „die Gier“ gehört zum Adjektiv „gierig“. Wenn eine Person gierig ist, dann hat sie Gier.
Er ist so gierig, seine Gier kennt keine Grenzen.
Das Verlangen bei „Gier“ wird immer mit der Präposition „nach“ und dem Dativ ausgedrückt. Man hat Gier nach etwas.
Die Gier nach immer mehr Geld machte ihn einsam.
In der negativen Bedeutung wird „Gier“ oft mit materiellen Dingen oder Macht verbunden. Typisch sind „die Gier nach Geld“, „die Gier nach Macht“ oder „die Gier nach Besitz“.
In dem Film geht es um die Gier nach Macht und deren Konsequenzen.
Wenn „Gier“ mit etwas Abstraktem oder Positivem wie „Wissen“, „Leben“ oder „Erkenntnis“ verbunden ist, ist die Bedeutung weniger negativ und beschreibt eher einen sehr starken Drang.
Mit einer fast kindlichen Gier nach Wissen las sie jedes Buch in der Bibliothek.
Lust bezeichnet meist einen positiven oder genussbezogenen Wunsch nach etwas. Gier drückt dagegen ein sehr starkes, fast unkontrollierbares Verlangen aus und wirkt oft negativ. Für ein normales Interesse passt Lust, für einen kaum zu stillenden Drang eher Gier.

Maras Gier nach immer neuen Abenteuern lässt ihr keine Ruhe.
Mara hat Lust auf ein neues Abenteuer.