
die Hemmschwelle
Eine innere, psychische Barriere, die eine Person davon abhält, etwas Bestimmtes zu tun, oft aus Angst, Scham oder Unsicherheit.
Viele Leute haben eine hohe Hemmschwelle, um Hilfe zu bitten.
Hemmschwelle
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Eine innere, psychische Barriere, die eine Person davon abhält, etwas Bestimmtes zu tun, oft aus Angst, Scham oder Unsicherheit.
Viele Leute haben eine hohe Hemmschwelle, um Hilfe zu bitten.
Das Wort besteht aus „Hemm-“ (vom Verb „hemmen“, also zurückhalten oder blockieren) und „Schwelle“ (eine Art Grenze). Es beschreibt also metaphorisch eine Grenze im Kopf, die einen zögern lässt.
Er musste seine innere Hemmschwelle überwinden, um vor der Gruppe zu sprechen.
Sehr häufig wird „Hemmschwelle“ mit den Adjektiven „hoch“ oder „niedrig“ verwendet. Man kann eine Hemmschwelle „haben“, „überwinden“ oder „senken“.
Kinder haben oft eine niedrigere Hemmschwelle, auf fremde Menschen zuzugehen.
Oft wird die Wendung „eine Hemmschwelle haben“ mit einem Infinitivsatz mit „zu“ kombiniert. So wird beschrieben, welche Handlung gehemmt wird.
Sie hat eine große Hemmschwelle, ihre Meinung offen zu sagen.
Die Hemmung ist eine innere Blockade, die freies Handeln oder Sprechen erschwert. Die Hemmschwelle ist die innere Hürde vor einer bestimmten Handlung. Bei allgemeiner Unsicherheit passt Hemmung; bei der Frage, ob man einen konkreten Schritt wagt, passt Hemmschwelle.

Pauls Hemmschwelle war zu hoch, um beim Treffen eine fremde Person anzusprechen.
Wegen seiner Hemmungen sprach Paul während des ganzen Treffens kaum.