die Hemmschwelle
Eine innere, psychische Barriere, die eine Person davon abhält, etwas Bestimmtes zu tun, oft aus Angst, Scham oder Unsicherheit.
Viele Leute haben eine hohe Hemmschwelle, um Hilfe zu bitten.

Hemmschwelle
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Eine innere, psychische Barriere, die eine Person davon abhält, etwas Bestimmtes zu tun, oft aus Angst, Scham oder Unsicherheit.
Viele Leute haben eine hohe Hemmschwelle, um Hilfe zu bitten.

Das Wort besteht aus „Hemm-“ (vom Verb „hemmen“, also zurückhalten oder blockieren) und „Schwelle“ (eine Art Grenze). Es beschreibt also metaphorisch eine Grenze im Kopf, die einen zögern lässt.
Er musste seine innere Hemmschwelle überwinden, um vor der Gruppe zu sprechen.
Sehr häufig wird „Hemmschwelle“ mit den Adjektiven „hoch“ oder „niedrig“ verwendet. Man kann eine Hemmschwelle „haben“, „überwinden“ oder „senken“.
Kinder haben oft eine niedrigere Hemmschwelle, auf fremde Menschen zuzugehen.
Oft wird die Wendung „eine Hemmschwelle haben“ mit einem Infinitivsatz mit „zu“ kombiniert. So wird beschrieben, welche Handlung gehemmt wird.
Sie hat eine große Hemmschwelle, ihre Meinung offen zu sagen.
„Hürde“ und „Hemmschwelle“ beschreiben beide etwas, das eine Handlung schwerer macht. „Hürde“ ist allgemein: Es kann ein äußeres Problem sein, zum Beispiel Geld, Zeit, Regeln oder eine Prüfung. „Hemmschwelle“ ist innerlich und psychisch. Sie entsteht oft durch Angst, Scham oder Unsicherheit. Man kann die Wörter verwechseln, wenn jemand etwas nicht tut. Wenn das Problem außerhalb der Person liegt, passt „Hürde“. Wenn die Person sich innerlich nicht traut, ist „Hemmschwelle“ genauer.

Vor dem Gespräch war meine Hemmschwelle hoch, weil ich Angst vor einer Absage hatte.
Für den neuen Job ist die Sprache noch eine Hürde.