die Hemmung
Eine innere psychische Blockade, Schüchternheit oder Unsicherheit, die eine Person daran hindert, frei und unbefangen zu handeln oder zu sprechen.
Er überwand seine Hemmungen und sprach die fremde Person an.

Hemmung
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Eine innere psychische Blockade, Schüchternheit oder Unsicherheit, die eine Person daran hindert, frei und unbefangen zu handeln oder zu sprechen.
Er überwand seine Hemmungen und sprach die fremde Person an.

Das Nomen „die Hemmung“ leitet sich vom Verb „hemmen“ ab, das „bremsen“, „blockieren“ oder „behindern“ bedeutet. Diese Verbindung hilft, beide Bedeutungen des Nomens zu verstehen.
Ein neues Gesetz soll die übermäßige Bebauung der Küste hemmen.
Im psychologischen Kontext wird oft der Plural „Hemmungen“ verwendet. Typische Wendungen sind „Hemmungen haben“, „seine Hemmungen überwinden“ oder „Hemmungen abbauen“.
Viele Leute haben anfangs Hemmungen, in einer fremden Sprache zu sprechen.
Die psychologische Hemmung wird oft mit einer Infinitivkonstruktion mit „zu“ ausgedrückt. Das Muster lautet: „Hemmungen haben, etwas zu tun“.
Er hatte große Hemmungen, vor vielen Menschen eine Rede zu halten.
Die technische oder biologische Bedeutung erkennen Sie am Kontext. Sie wird in wissenschaftlichen, medizinischen oder technischen Texten verwendet, oft in Verbindung mit Wörtern wie „Wachstum“, „Prozess“ oder „Enzym“.
Die Forschung untersucht die Hemmung von Entzündungsprozessen im Körper.
„der Impuls“ und „die Hemmung“ stehen in einem klaren Gegensatz, wenn es um Handeln geht. Ein Impuls treibt jemanden plötzlich dazu, etwas zu tun oder zu sagen. Eine Hemmung hält jemanden eher zurück, oft wegen Unsicherheit, Schüchternheit oder Angst. Wenn jemand spontan loslegt, wirkt ein Impuls. Wenn jemand etwas nicht wagt, spricht man von einer Hemmung. So beschreibt „Impuls“ eher Bewegung nach vorn, „Hemmung“ eher eine innere Bremse.

Hast du noch Hemmungen, vor den neuen Nachbarn zu sprechen?
Aus einem Impuls heraus riefen wir unsere alte Freundin an.