
herbeisehnen
Sich sehr wünschen, dass jemand kommt oder etwas möglichst bald eintritt.
Nach den anstrengenden Wochen sehnte sie den Urlaub herbei.
herbeisehnen – sehnte herbei – hat herbeigesehnt
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Sich sehr wünschen, dass jemand kommt oder etwas möglichst bald eintritt.
Nach den anstrengenden Wochen sehnte sie den Urlaub herbei.
| ich | sehne herbei |
|---|---|
| du | sehnst herbei |
| er/sie/es | sehnt herbei |
| wir | sehnen herbei |
| ihr | sehnt herbei |
| sie | sehnen herbei |
| ich | sehnte herbei |
|---|---|
| du | sehntest herbei |
| er/sie/es | sehnte herbei |
| wir | sehnten herbei |
| ihr | sehntet herbei |
| sie | sehnten herbei |
| ich | habe herbeigesehnt |
|---|---|
| du | hast herbeigesehnt |
| er/sie/es | hat herbeigesehnt |
| wir | haben herbeigesehnt |
| ihr | habt herbeigesehnt |
| sie | haben herbeigesehnt |
| du | sehne herbei! |
|---|---|
| ihr | sehnt herbei! |
| Sie | sehnen Sie herbei! |
| ich | hatte herbeigesehnt |
|---|---|
| du | hattest herbeigesehnt |
| er/sie/es | hatte herbeigesehnt |
| wir | hatten herbeigesehnt |
| ihr | hattet herbeigesehnt |
| sie | hatten herbeigesehnt |
| ich | werde herbeisehnen |
|---|---|
| du | wirst herbeisehnen |
| er/sie/es | wird herbeisehnen |
| wir | werden herbeisehnen |
| ihr | werdet herbeisehnen |
| sie | werden herbeisehnen |
| ich | sehne herbei |
|---|---|
| du | sehnest herbei |
| er/sie/es | sehne herbei |
| wir | sehnen herbei |
| ihr | sehnet herbei |
| sie | sehnen herbei |
Für die indirekte Rede.
| ich | sehnte herbei |
|---|---|
| du | sehntest herbei |
| er/sie/es | sehnte herbei |
| wir | sehnten herbei |
| ihr | sehntet herbei |
| sie | sehnten herbei |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | herbeisehnen |
|---|---|
| mit zu | herbeizusehnen |
| Partizip I | herbeisehnend |
| Partizip II | herbeigesehnt |
„Herbeisehnen“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht „herbei“ meist am Satzende, im Nebensatz bleibt das Verb zusammen, und im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen „herbei“ und „sehnen“.
Sie sehnt den Frühling jedes Jahr herbei.
Er weiß, dass sie die Ferien schon lange herbeisehnt.
Wir beginnen, das Wiedersehen herbeizusehnen.
Das Verb besteht aus „herbei“ und „sehnen“. „Herbei“ gibt die Richtung zum gegenwärtigen Ort oder Zeitpunkt an; zusammen beschreibt das Wort ein starkes Verlangen danach, dass etwas kommt oder eintritt.
Die Kinder sehnten den ersten Schnee herbei.
„Herbeisehnen“ steht normalerweise mit einem Akkusativobjekt: Man sehnt eine Person, eine Zeit oder ein Ereignis herbei. Häufig bezeichnet das Objekt etwas, dessen Kommen man kaum erwarten kann.
Viele Menschen sehnen das Ende der Prüfung herbei.
Typische Verbindungen sind „den Frühling herbeisehnen“, „den Feierabend herbeisehnen“, „die Ferien herbeisehnen“ und „ein Wiedersehen herbeisehnen“. Das Wort passt besonders zu erwarteten Zeiten, Ereignissen oder Begegnungen.
Nach dem langen Arbeitstag sehnte er den Feierabend herbei.