
die Heuchelei
Das Verhalten, bei dem jemand moralische Werte oder Gefühle vortäuscht, die er selbst nicht besitzt oder nach denen er nicht handelt.
Es ist pure Heuchelei, Wasser zu predigen und Wein zu trinken.
Heuchelei
Loading your saved state.

Das Verhalten, bei dem jemand moralische Werte oder Gefühle vortäuscht, die er selbst nicht besitzt oder nach denen er nicht handelt.
Es ist pure Heuchelei, Wasser zu predigen und Wein zu trinken.
„Heuchelei“ gehört zu einer Wortfamilie mit dem Verb „heucheln“ (Gefühle oder Tugenden vortäuschen) und dem Adjektiv „heuchlerisch“. Alle drei Wörter beschreiben unehrliches, vorgetäuschtes Verhalten.
Er heuchelt Interesse, aber in Wirklichkeit ist es ihm egal.
Die Endung „-ei“ wird im Deutschen oft verwendet, um Nomen zu bilden, die eine negative oder abwertend gesehene Tätigkeit beschreiben. Sie verleiht dem Wort einen tadelnden Charakter.
Seine ständigen Ausreden sind doch eine einzige Angeberei.
Das Wort wird oft mit Adjektiven wie „rein“ oder „pur“ verstärkt, um die Falschheit zu betonen. Eine typische Formulierung ist: „Das ist doch die reinste Heuchelei!“
Seine Sorge um die Umwelt ist pure Heuchelei, denn er fliegt ständig.
Heuchelei liegt vor, wenn jemand Werte oder Gefühle zeigt, nach denen er selbst nicht handelt. Doppelmoral bezeichnet genauer die Anwendung verschiedener Maßstäbe auf das eigene Verhalten und das Verhalten anderer. Wer nur nach außen ehrlich wirkt, heuchelt; wer eigene Lügen anders bewertet, nutzt eine Doppelmoral.

Sein ständiges Lob der Ehrlichkeit ist Heuchelei, weil er selbst häufig lügt.
Seine Nachsicht mit eigenen Lügen und seine harte Kritik an fremden Lügen sind Doppelmoral.