hoffnungslos
Beschreibt eine Situation, eine Person oder einen Zustand, bei dem es keine Aussicht auf Besserung oder Erfolg gibt.
Die Lage der eingeschlossenen Bergleute schien hoffnungslos.

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Beschreibt eine Situation, eine Person oder einen Zustand, bei dem es keine Aussicht auf Besserung oder Erfolg gibt.
Die Lage der eingeschlossenen Bergleute schien hoffnungslos.

Das Wort ist aus „Hoffnung“ und der Endung „-los“ zusammengesetzt. Die Endung „-los“ bedeutet „ohne“, also bedeutet „hoffnungslos“ wörtlich „ohne Hoffnung“. Dieses Muster finden Sie auch in Wörtern wie „hilflos“ oder „sinnlos“.
Nach stundenlanger Suche war die Situation hoffnungslos.
„Hoffnungslos“ kann als Adjektiv vor einem Nomen stehen oder mit Verben wie „sein“, „scheinen“ oder „wirken“ verwendet werden. In beiden Fällen beschreibt es einen Zustand ohne Aussicht auf Erfolg.
Das war ein hoffnungsloser Versuch, das Auto zu starten.
In seiner Hauptbedeutung wird „hoffnungslos“ oft mit abstrakten Nomen kombiniert, die eine schwierige Lage beschreiben. Typische Verbindungen sind „eine hoffnungslose Situation“, „ein hoffnungsloser Kampf“ oder „ein hoffnungsloser Zustand“.
Die Ärzte kämpften einen hoffnungslosen Kampf gegen die Krankheit.
Die umgangssprachliche Wendung „ein hoffnungsloser Fall sein“ beschreibt eine Person, die in einer bestimmten Sache extrem unbegabt oder unverbesserlich ist. Sie wird oft mit einem Augenzwinkern verwendet.
Wenn es um Technik geht, bin ich ein hoffnungsloser Fall.
Umgangssprachlich kann „hoffnungslos“ auch eine Eigenschaft verstärken, oft auf eine liebevoll-ironische Weise. Typische Beispiele sind „ein hoffnungsloser Romantiker“ oder „ein hoffnungsloser Optimist“.
Er glaubt immer an das Gute im Menschen, er ist ein hoffnungsloser Optimist.
„verzweifelt“ und „hoffnungslos“ haben beide mit fehlender Hoffnung zu tun. „verzweifelt“ beschreibt oft das Gefühl einer Person: Sie ist innerlich sehr belastet und weiß nicht mehr weiter. Es kann auch eine Handlung beschreiben, die jemand als letzten Versuch macht. „hoffnungslos“ beschreibt eher eine Lage, einen Zustand oder eine Chance, bei der keine Besserung oder kein Erfolg möglich scheint. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide negativ und stark klingen. Als einfache Hilfe gilt: Eine Person fühlt sich verzweifelt; eine Situation wirkt hoffnungslos.

Nach dem starken Regen war das Fußballspiel auf dem Platz hoffnungslos.
Die Mutter suchte verzweifelt nach dem verlorenen Schlüssel.