
verloren
Nicht mehr auffindbar; abhandengekommen.
Ich glaube, mein Regenschirm ist im Zug verloren gegangen.
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Nicht mehr auffindbar; abhandengekommen.
Ich glaube, mein Regenschirm ist im Zug verloren gegangen.

Sich hilflos, orientierungslos oder einsam fühlend.
Ohne ihre Freunde fühlte sie sich auf der großen Party völlig verloren.

In einer ausweglosen Situation seiend; ohne Hoffnung auf Erfolg oder Rettung.
Gegen die Übermacht des Gegners kämpften sie auf verlorenem Posten.
„Verloren“ ist das Partizip II des Verbs „verlieren“. Es wird als Adjektiv verwendet, um den Zustand zu beschreiben, der nach dem Verlieren eintritt.
Der verlorene Schlüssel wurde nie wieder gefunden.
Um auszudrücken, dass etwas abhandenkommt, wird sehr häufig die feste Verbindung „verloren gehen“ benutzt. Dies beschreibt den Prozess des Verschwindens.
Pass auf deine Tasche auf, damit sie im Gedränge nicht verloren geht.
Um das Gefühl der Hilflosigkeit auszudrücken, wird „verloren“ meist mit Verben wie „sich fühlen“ oder „sein“ kombiniert. Es beschreibt dann einen inneren Zustand.
Nach dem Umzug in die neue Stadt fühlte er sich anfangs sehr verloren.
In der Bedeutung „aussichtslos“ ist „verloren“ oft Teil fester Redewendungen. Beispiele sind „auf verlorenem Posten kämpfen“ oder „Das ist verlorene Liebesmüh“.
Ohne Verstärkung kämpfte die kleine Einheit auf verlorenem Posten.
Einsam beschreibt vor allem das schmerzhafte Fehlen von Gemeinschaft und sozialen Kontakten. Verloren kann in derselben Situation zusätzlich Hilflosigkeit und fehlenden Halt ausdrücken. Wer andere Menschen vermisst, ist einsam; wer außerdem nicht weiterweiß, fühlt sich eher verloren.

Ohne Freunde und ohne zu wissen, an wen sie sich wenden kann, fühlt Lea sich verloren.
Ohne Freunde in der neuen Stadt fühlt Lea sich einsam.