
immerhin
Drückt eine Einschränkung aus, die einen negativen Sachverhalt abmildert; bedeutet so viel wie „wenigstens“ oder „zumindest“.
Ich habe den Zug verpasst, aber immerhin scheint die Sonne.
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Drückt eine Einschränkung aus, die einen negativen Sachverhalt abmildert; bedeutet so viel wie „wenigstens“ oder „zumindest“.
Ich habe den Zug verpasst, aber immerhin scheint die Sonne.

Wird verwendet, um eine bemerkenswerte oder überraschende Tatsache zu betonen; bedeutet so viel wie „schließlich“ oder „denn“.
Sei nicht so ungeduldig mit ihm, er ist immerhin erst fünf Jahre alt.
„Immerhin“ kann an Position 1 stehen, dann folgt sofort das Verb. Es kann aber auch nach dem Verb und dem Subjekt in der Satzmitte stehen, um eine Aussage zu kommentieren.
Immerhin hat er sich entschuldigt.
In dieser Bedeutung wird oft zuerst eine negative oder enttäuschende Situation beschrieben. „Immerhin“ leitet dann einen positiven Aspekt ein, der die Situation etwas besser macht.
Das Auto ist kaputt, aber immerhin haben wir eine Versicherung.
In dieser Bedeutung wird „immerhin“ verwendet, um eine Begründung oder einen wichtigen Umstand zu betonen, der nicht vergessen werden sollte. Es drückt oft leichte Überraschung oder eine Rechtfertigung aus.
Du kannst nicht erwarten, dass er perfekt ist. Er ist immerhin noch ein Anfänger.
Schließlich führt eine bekannte Tatsache als wichtigen Grund für eine Aussage an. Immerhin stellt eine positive oder wichtige Tatsache meist einem Nachteil entgegen und schwächt diesen dadurch ab. Für eine direkte Begründung passt schließlich; für einen tröstlichen oder einschränkenden Gegenpunkt passt immerhin.

Lea kennt das neue System noch nicht, hat aber immerhin fünf Jahre Berufserfahrung.
Wir sollten Lea einstellen, denn sie hat schließlich fünf Jahre Berufserfahrung.