immerhin
Drückt eine Einschränkung aus, die einen negativen Sachverhalt abmildert; bedeutet so viel wie „wenigstens“ oder „zumindest“.
Ich habe den Zug verpasst, aber immerhin scheint die Sonne.

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Drückt eine Einschränkung aus, die einen negativen Sachverhalt abmildert; bedeutet so viel wie „wenigstens“ oder „zumindest“.
Ich habe den Zug verpasst, aber immerhin scheint die Sonne.

„Immerhin“ kann an Position 1 stehen, dann folgt sofort das Verb. Es kann aber auch nach dem Verb und dem Subjekt in der Satzmitte stehen, um eine Aussage zu kommentieren.
Immerhin hat er sich entschuldigt.
In dieser Bedeutung wird oft zuerst eine negative oder enttäuschende Situation beschrieben. „Immerhin“ leitet dann einen positiven Aspekt ein, der die Situation etwas besser macht.
Das Auto ist kaputt, aber immerhin haben wir eine Versicherung.
In dieser Bedeutung wird „immerhin“ verwendet, um eine Begründung oder einen wichtigen Umstand zu betonen, der nicht vergessen werden sollte. Es drückt oft leichte Überraschung oder eine Rechtfertigung aus.
Du kannst nicht erwarten, dass er perfekt ist. Er ist immerhin noch ein Anfänger.
„denn“ und „immerhin“ können beide eine Aussage begründen oder verständlicher machen. „denn“ verbindet zwei Hauptsätze und nennt direkt den Grund für das, was vorher gesagt wurde. Die Wortstellung bleibt wie in einem normalen Hauptsatz. „immerhin“ ist kein Bindewort, sondern ein Adverb. Es betont, dass eine Tatsache wichtig oder überraschend ist, oft als Argument für eine Bewertung. Lernende können die Wörter verwechseln, weil „immerhin“ manchmal ähnlich wie „schließlich“ oder „denn“ wirkt. Praktisch gilt: Mit „denn“ gibst du einen Grund, mit „immerhin“ hebst du einen wichtigen Punkt hervor.

Anna ist zufrieden mit dem Ergebnis, immerhin hat sie nur zwei Tage gelernt.
Ich nehme heute den Bus, denn mein Fahrrad ist kaputt.