immerzu
Drückt aus, dass etwas ohne Pause oder Unterbrechung geschieht; andauernd, ständig.
Das Baby weinte immerzu, bis es seine Milch bekam.

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Drückt aus, dass etwas ohne Pause oder Unterbrechung geschieht; andauernd, ständig.
Das Baby weinte immerzu, bis es seine Milch bekam.

„Immerzu“ ist eine Verstärkung von „immer“. Die Ergänzung „zu“ betont, dass eine Handlung wirklich ohne jede Unterbrechung stattfindet.
Während des Films hat mein Nachbar immerzu geredet.
Als Adverb steht „immerzu“ meistens im mittleren Teil des Satzes, nach dem konjugierten Verb und dem Subjekt. Es verändert nicht die grundlegende Satzstruktur.
Er schaut beim Arbeiten immerzu auf sein Handy.
Dieses Wort drückt oft eine emotionale Beteiligung aus, zum Beispiel Ärger, Erstaunen oder auch Bewunderung über die andauernde Handlung. Es ist in der gesprochenen Sprache sehr gebräuchlich.
Sie musste über den Witz immerzu lachen.
„immer“ und „immerzu“ können beide ausdrücken, dass etwas ständig passiert. „immer“ ist das normale und sehr allgemeine Wort für „zu jeder Zeit“ oder „jedes Mal“. „immerzu“ betont stärker, dass etwas ohne Pause weitergeht, oft so, dass es auffällt oder stört. Lernende können die Wörter verwechseln, weil sie sehr ähnlich klingen und sich in manchen Sätzen überschneiden. Im Alltag ist „immer“ meistens neutraler und flexibler; „immerzu“ passt besonders, wenn eine Handlung dauernd weiterläuft.

Im Wartezimmer redet der Fernseher immerzu im Hintergrund.
Er kommt immer pünktlich zur Besprechung.