immer
Zu jeder Zeit, ohne Ausnahme; ständig.
Er kommt immer zu spät zur Arbeit.

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Zu jeder Zeit, ohne Ausnahme; ständig.
Er kommt immer zu spät zur Arbeit.

„Immer“ steht typischerweise direkt nach dem konjugierten Verb. Wenn es am Satzanfang steht, um die Zeit zu betonen, folgt das Verb direkt danach (Inversion).
Sie trinkt morgens immer einen Kaffee.
Die Struktur „immer + Komparativ“ (z.B. schneller, besser, mehr) bedeutet „zunehmend“ oder „progressiv“. Sie beschreibt eine kontinuierliche Steigerung.
Das Leben in der Stadt wird immer teurer.
Die Kombination „immer noch“ bedeutet „weiterhin“ und betont, dass sich ein Zustand nicht geändert hat. Es kann auch eine leichte Überraschung oder Ungeduld ausdrücken.
Er wartet immer noch auf eine Antwort auf seine Bewerbung.
Die Kombination „immer wieder“ bedeutet „wiederholt“ oder „mehrmals“. Sie beschreibt eine Handlung, die in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen erneut passiert.
Er vergisst immer wieder seinen Schlüssel.
Der Ausdruck „für immer“ bedeutet „ewig“ oder „für alle Zeit“. Er wird oft in emotionalen oder absoluten Kontexten verwendet.
Sie versprachen sich, für immer Freunde zu bleiben.
„immer“ und „nie“ sind klare Gegensätze. Beide sprechen über Häufigkeit oder Zeit. „immer“ bedeutet, dass etwas zu jeder Zeit oder bei jeder Gelegenheit passiert. „nie“ bedeutet, dass etwas zu keinem Zeitpunkt passiert. Lernende können sie verwechseln, weil beide oft an ähnlicher Stelle im Satz stehen. Wichtig ist auch: „nie“ macht den Satz schon negativ, deshalb braucht man normalerweise kein zusätzliches „nicht“. „immer“ sagt also „jedes Mal“, „nie“ sagt „kein einziges Mal“.

Im Sommer trinke ich immer Wasser mit Zitrone.
In der Küche bleibt der Herd nie an, wenn niemand zu Hause ist.