Die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben, insbesondere von Menschen mit Behinderungen oder anderen Benachteiligungen. Das Konzept betont die Anpassung der Strukturen, damit jeder teilnehmen kann.
beispiel
Die Inklusion von Kindern mit Behinderung in Regelschulen ist ein wichtiges gesellschaftliches Ziel.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort stammt vom lateinischen „inclusio“ ab, was „Einschluss“ bedeutet. Es besteht aus den Teilen „in-“ (hinein) und „-klusio“ (das Schließen). Diese wörtliche Bedeutung hilft, beide Verwendungen des Wortes zu verstehen.
BEISPIEL
Das Museum fördert die Inklusion durch barrierefreie Zugänge.
Satzbau-Muster
Die gesellschaftliche Inklusion wird oft mit einer festen Struktur ausgedrückt: „die Inklusion von [Personengruppe] in [gesellschaftlicher Bereich]“.
BEISPIEL
Wir diskutieren über die Inklusion von geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt.
Typische Verbindungen
Im sozialen Kontext wird „Inklusion“ oft mit Verben wie „fördern“, „fordern“ oder „umsetzen“ kombiniert. Auch die Verbindung „gelungene Inklusion“ ist sehr häufig.
BEISPIEL
Viele Organisationen fordern mehr Anstrengungen für eine gelungene Inklusion.
Register
Dieses Wort wird hauptsächlich in formellen, offiziellen und akademischen Kontexten verwendet, zum Beispiel in der Politik, Soziologie oder Pädagogik.
BEISPIEL
Der Fachartikel beschreibt verschiedene Modelle der Inklusion im Bildungssystem.
Kontexthinweis
Diese wissenschaftliche Bedeutung erkennen Sie am Kontext. Wenn von Gestein, Mineralien, Bernstein oder anderen Materialien die Rede ist, handelt es sich um einen Einschluss und nicht um soziale Teilhabe.
BEISPIEL
Die Untersuchung der Inklusion in dem Diamanten gab Hinweise auf sein Alter.
Vergleichen mit
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Inklusion vs Integration
„die Integration“ und „die Inklusion“ haben beide mit Teilhabe in der Gesellschaft zu tun. „Integration“ meint oft, dass Personen oder Gruppen in eine bestehende Gesellschaft oder Gruppe aufgenommen werden und dort mitmachen können. „Inklusion“ geht einen Schritt weiter: Die Umgebung und die Regeln sollen so gestaltet sein, dass alle von Anfang an gleichberechtigt teilnehmen können, besonders Menschen mit Behinderungen oder Benachteiligungen. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide positiv über Teilhabe sprechen. Praktisch gesagt: Integration fragt oft, wie jemand in ein bestehendes System hineinkommt; Inklusion fragt, wie das System für alle passend wird.
Inklusion
Die Schule verbessert die Inklusion, damit Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen können.
Integration
Die Stadt bietet Sprachkurse an, um die Integration neuer Familien zu unterstützen.