innehaben
Eine offizielle Position, ein Amt oder eine Funktion besitzen oder ausüben. Es ist ein formeller Ausdruck.
Sie hat seit fünf Jahren den Lehrstuhl für moderne Geschichte inne.

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Eine offizielle Position, ein Amt oder eine Funktion besitzen oder ausüben. Es ist ein formeller Ausdruck.
Sie hat seit fünf Jahren den Lehrstuhl für moderne Geschichte inne.

„Innehaben“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „inne“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Er hat dieses wichtige Amt schon seit zehn Jahren inne.
Dieses Verb gehört zur formellen oder gehobenen Sprache. Man findet es vor allem in offiziellen Texten, Nachrichten oder formellen Reden.
Die Kanzlerin hat die Regierungsgewalt inne.
„Innehaben“ wird immer mit einer Position oder Funktion als Akkusativobjekt verwendet. Typische Objekte sind: „ein Amt“, „eine Position“, „einen Posten“, „einen Lehrstuhl“ oder „die Macht“.
Wer wird nach der Wahl das Amt des Bürgermeisters innehaben?
„übernehmen“ und „innehaben“ können beide mit einer Rolle, einem Amt oder einer Verantwortung zu tun haben. „übernehmen“ betont den Moment, in dem jemand eine Aufgabe, Leitung oder Verantwortung annimmt oder bekommt. Danach führt die Person sie aus. „innehaben“ beschreibt eher den Zustand: Jemand hat ein offizielles Amt oder eine Funktion. Es klingt formeller und passt besonders in offiziellen Texten. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide bei Positionen vorkommen. Praktisch gilt: Man übernimmt ein Amt, wenn man es neu bekommt; man hat ein Amt inne, wenn man es besitzt oder ausübt.

Frau Becker hat seit Montag das Amt der Vorsitzenden inne.
Nach dem Urlaub übernimmt Erik die Leitung des Projekts.