
ausüben
Eine Tätigkeit, einen Beruf oder eine Funktion regelmäßig oder offiziell ausführen.
Sie übt den Beruf der Anwältin seit zehn Jahren aus.
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Eine Tätigkeit, einen Beruf oder eine Funktion regelmäßig oder offiziell ausführen.
Sie übt den Beruf der Anwältin seit zehn Jahren aus.

Macht, Einfluss, Druck oder eine Wirkung auf jemanden oder etwas anwenden.
Der Trainer übt großen Einfluss auf die jungen Spieler aus.

Ein Hobby, eine Sportart oder eine Kunstform regelmäßig praktizieren.
In seiner Freizeit übt er den Bogensport aus.
„Ausüben“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus-“ steht im Hauptsatz am Ende. Im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen der Vorsilbe und dem Verb.
Er übt seinen Beruf mit großer Leidenschaft aus.
Das Verb „ausüben“ gehört zur formelleren Sprache. Es wird oft in offiziellen, beruflichen oder schriftlichen Kontexten verwendet.
Der Präsident übt sein Amt gemäß der Verfassung aus.
In dieser Bedeutung wird „ausüben“ mit Berufen oder offiziellen Tätigkeiten kombiniert. Häufige Objekte sind „einen Beruf“, „ein Amt“, „eine Funktion“ oder „eine Tätigkeit“.
Sie wollte schon immer eine leitende Funktion ausüben.
Wenn man Einfluss oder Druck auf jemanden oder etwas ausübt, wird die Präposition „auf“ mit dem Akkusativ verwendet. Das Objekt ist oft ein abstraktes Nomen wie „Druck“, „Macht“ oder „Einfluss“.
Die Eltern üben Druck auf ihre Kinder aus, gute Noten zu schreiben.
Betreiben und ausüben können beide eine regelmäßige Beschäftigung mit einem Hobby oder einer Sportart ausdrücken. Betreiben betont eher das aktive und fortdauernde Verfolgen dieser Beschäftigung, ausüben eher die konkrete Praxis. Bei einem Hobby sind beide Wörter oft möglich; ausüben passt besonders, wenn die Tätigkeit selbst im Mittelpunkt steht.

Er übt seit Jahren Klettern in einer Halle in seiner Stadt aus.
Er betreibt seit Jahren Klettern als anspruchsvolles Hobby.