
bekleiden
Ein offizielles Amt oder eine hohe Position innehaben. Dies ist ein formeller Ausdruck.
Sie bekleidet das Amt der Finanzministerin.
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Ein offizielles Amt oder eine hohe Position innehaben. Dies ist ein formeller Ausdruck.
Sie bekleidet das Amt der Finanzministerin.

Eine Oberfläche mit einem Material bedecken, um sie zu schützen oder zu schmücken. Dies ist oft ein technischer Begriff.
Die Innenwände des Gebäudes wurden mit Holz bekleidet.

Jemanden mit Kleidung versehen; jemanden anziehen. Diese Bedeutung ist veraltet oder literarisch.
Die Königin wurde von ihren Zofen für den Ball bekleidet.
„Bekleiden“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Konjugationsformen und Satztypen fest mit dem Verbstamm „kleiden“ verbunden.
Er bekleidete viele Jahre lang eine wichtige Position in der Regierung.
In der Bedeutung „ein Amt innehaben“ gehört „bekleiden“ zur formellen Schriftsprache. Man findet es häufig in offiziellen, politischen oder beruflichen Kontexten.
Wer wird das Amt des Bürgermeisters als Nächstes bekleiden?
Das Verb wird fast ausschließlich mit abstrakten Nomen kombiniert, die eine offizielle Rolle beschreiben. Typische Objekte sind „ein Amt“, „eine Position“, „eine Funktion“ oder „eine Rolle“.
Er bekleidet das Amt des Schatzmeisters im Verein.
Die wörtliche Bedeutung „jemanden anziehen“ ist heute sehr selten und wirkt veraltet oder literarisch. Im Alltag wird sie nicht mehr verwendet.
In historischen Romanen werden die Damen oft von Zofen bekleidet.
„Versehen“ und „bekleiden“ können beide bei einem offiziellen Amt stehen. „Bekleiden“ betont, dass jemand die Position innehat, während „versehen“ die damit verbundenen Aufgaben oder den Dienst hervorhebt. Für die Position selbst passt „bekleiden“, für ihre praktische Ausübung „versehen“.

Sie bekleidet seit einem Jahr das Amt der Abteilungsleiterin.
Sie versieht seit einem Jahr die Aufgaben der Abteilungsleitung.