inner
Bezieht sich auf die Gedanken, Gefühle oder die Psyche einer Person.
Trotz des Lärms fand er zu seiner inneren Ruhe zurück.

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Bezieht sich auf die Gedanken, Gefühle oder die Psyche einer Person.
Trotz des Lärms fand er zu seiner inneren Ruhe zurück.

Das Adjektiv „inner“ wird fast ausschließlich vor einem Nomen verwendet (attributiver Gebrauch). Es steht in der Regel nicht allein am Satzende.
Er spürte einen tiefen inneren Frieden.
„Inner“ leitet sich von der Präposition „in“ ab. Die Endung „-er“ wird oft verwendet, um aus Ortsangaben Adjektive zu bilden, zum Beispiel auch bei „außen“ → „äußerer“ oder „oben“ → „oberer“.
Der innere Teil der Mauer muss repariert werden.
Im psychologischen Sinne wird „inner“ oft mit Gefühlen und Zuständen kombiniert. Häufige Wendungen sind „innere Ruhe“, „innerer Konflikt“, „innere Stimme“ oder die „innere Uhr“.
Manchmal muss man einfach auf seine innere Stimme hören.
Wenn es um eine Lage geht, findet man „inner“ oft in festen Begriffen. Typische Beispiele sind „innere Organe“ (Medizin), „innere Sicherheit“ (Politik) oder „innere Angelegenheiten“.
Die Polizei ist für die innere Sicherheit zuständig.
„außen“ und „inner“ stehen bei der Lage in einem klaren Gegensatz. „außen“ beschreibt die Außenseite von etwas. „inner“ beschreibt etwas, das im Inneren liegt, zum Beispiel „der innere Bereich“ oder „die innere Wand“. Verwechseln kann man sie, weil beide mit Innen und Außen zu tun haben. Wichtig ist aber auch die Grammatik: „außen“ ist ein Adverb und steht oft allein. „inner“ ist ein Adjektiv und steht normalerweise vor einem Nomen oder mit einer Endung. Man sagt also „außen ist es kalt“, aber „der innere Teil“.

Der innere Bereich des Gebäudes bleibt heute geschlossen.
Die Tür ist außen grün gestrichen.