kochen
Eine Mahlzeit durch Erhitzen zubereiten. Im engeren Sinne auch, Lebensmittel in siedendem Wasser zu garen.
Was soll ich heute Abend für uns kochen?

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Eine Mahlzeit durch Erhitzen zubereiten. Im engeren Sinne auch, Lebensmittel in siedendem Wasser zu garen.
Was soll ich heute Abend für uns kochen?

Der Kontext zeigt, ob „kochen“ „eine Mahlzeit zubereiten“ oder „sieden“ bedeutet. Wenn eine Person das Subjekt ist, geht es meist ums Essen. Wenn eine Flüssigkeit das Subjekt ist, geht es ums Sieden.
Ich koche heute Abend eine Gemüsesuppe.
„Kochen“ kann mit einem Akkusativobjekt verwendet werden, um zu sagen, was man zubereitet. Es kann aber auch ohne Objekt stehen und bedeutet dann allgemein „eine Mahlzeit zubereiten“.
Er kocht einen großen Topf Nudeln.
Im Alltag wird „kochen“ oft als allgemeiner Begriff für die Zubereitung einer warmen Mahlzeit verwendet, auch wenn man eigentlich etwas brät, backt oder dünstet.
Was kochen wir heute? Ich hätte Lust auf Pizza.
Die Redewendung „kochen vor Wut“ ist eine feste Struktur. Die Präposition „vor“ wird hier genutzt, um den Grund für das starke Gefühl auszudrücken. Man kann auch „vor Eifersucht kochen“.
Als er die Lüge hörte, kochte er innerlich vor Wut.
„kochen“ und „bereiten“ können beide mit dem Machen von Essen zu tun haben. „kochen“ ist das normale Alltagswort, wenn man eine Mahlzeit durch Erhitzen macht. Es kann auch genauer bedeuten, dass etwas in Wasser gart oder eine Flüssigkeit siedet. „bereiten“ ist in dieser Bedeutung viel formeller und seltener; natürlicher ist oft „zubereiten“. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide bei Mahlzeiten möglich sind. Im Alltag sagt man fast immer „kochen“, in gehobener oder schriftlicher Sprache kann „eine Mahlzeit bereiten“ stehen.

Heute Abend kocht Herr Krüger eine Suppe für seine Gäste.
Für das Fest bereitet die Köchin ein besonderes Menü.