Eine Person, die dem jüdischen Volk oder der jüdischen Kulturgemeinschaft angehört. Die Zugehörigkeit kann durch Abstammung, insbesondere von einer jüdischen Mutter, oder durch Konversion definiert sein.
beispiel
Albert Einstein war ein weltberühmter Jude, der aus Deutschland fliehen musste.
Tipps
Wichtiger Kontext
Dieses Wort hat in Deutschland eine sehr komplexe und schmerzhafte Geschichte. Es sollte immer mit Respekt und im Bewusstsein des historischen Kontexts verwendet werden, da es eine tiefgreifende persönliche und kollektive Identität beschreibt.
BEISPIEL
Im Schulunterricht lernen wir über das Leben der Juden in Europa vor dem Zweiten Weltkrieg.
Verwendung im Satz
Das Wort „Jude“ wird meist als Substantiv verwendet, das eine Person identifiziert, oft nach dem Verb „sein“ (z.B. „Er ist Jude“). Es wird nicht wie ein Adjektiv direkt vor ein anderes Nomen gestellt.
BEISPIEL
Mein Nachbar ist Jude und feiert Chanukka mit seiner Familie.
Typische Verbindungen
Um die religiöse Ausrichtung zu beschreiben, wird das Wort oft mit Adjektiven wie „gläubiger“, „orthodoxer“, „liberaler“ oder „säkularer“ Jude kombiniert.
BEISPIEL
Er ist ein liberaler Jude und engagiert sich in seiner Gemeinde.
Vergleichen mit
near_synonym · confusable
Jude vs Jüdin
„der Jude“ und „die Jüdin“ bezeichnen beide eine Person, die jüdisch ist, also zur jüdischen Religion, Herkunft oder Gemeinschaft gehört. Der wichtigste Unterschied ist das Geschlecht: „der Jude“ benutzt man für einen Mann, „die Jüdin“ für eine Frau oder ein Mädchen. Verwechseln kann man sie, weil beide zur gleichen Gruppe gehören und nur die Form anders ist. In konkreten Sätzen sollte man die passende männliche oder weibliche Form wählen.
Jude
Mein Nachbar ist Jude und feiert im Herbst wichtige jüdische Feiertage.
Jüdin
Sofia ist Jüdin und erzählt im Kurs von den Traditionen ihrer Familie.