herum
Bezeichnet eine Bewegung oder Position im Kreis um etwas oder entlang einer Begrenzung.
Die Katze schleicht um den heißen Brei herum.

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Bezeichnet eine Bewegung oder Position im Kreis um etwas oder entlang einer Begrenzung.
Die Katze schleicht um den heißen Brei herum.

„Herum“ setzt sich aus den Richtungspartikeln „her“ (Bewegung zum Sprecher) und „um“ (im Kreis) zusammen. Es beschreibt oft eine kreisförmige oder ungerichtete Bewegung.
Komm mal schnell herum, ich will dir etwas zeigen.
„Herum“ ist eine sehr häufige trennbare Vorsilbe. In Verben wie „herumlaufen“, „herumstehen“ oder „herumliegen“ verleiht es oft die Bedeutung von Ziellosigkeit oder Untätigkeit.
Die Kinder laufen den ganzen Tag im Garten herum.
Wenn „herum“ „ungefähr“ bedeutet, steht es immer nach der Zeit- oder Mengenangabe, auf die es sich bezieht. Die Angabe selbst wird oft mit „um“ oder „so“ eingeleitet.
Ich bin so gegen 10 Uhr herum bei dir.
Die Wendung „herum sein“ bedeutet, dass eine Zeitspanne zu Ende ist. Das Subjekt ist dabei die Zeitspanne selbst.
Endlich ist die anstrengende Woche herum!
Die Redewendung „um etwas herumkommen“ bedeutet, dass man etwas Unangenehmes nicht vermeiden kann. Sie wird meistens verneint.
Um die Prüfung wirst du nicht herumkommen.
„um“ und „herum“ können beide mit einer Bewegung oder Lage um etwas zu tun haben. „um“ steht als Präposition vor einem Nomen: „um den Tisch“. „herum“ steht oft zusammen mit „um“ oder nach dem Verb und betont die Bewegung außen entlang: „um den Tisch herum“. Beide können auch ungefähre Angaben machen, zum Beispiel bei einer Zeit. Lernende können sie verwechseln, weil sie oft zusammen auftreten. Einfach gesagt: „um“ braucht meist ein Nomen danach, „herum“ beschreibt stärker die Art der Bewegung oder macht die Angabe lockerer.

Mein Vater kommt am Abend um acht Uhr herum nach Hause.
Wegen der Baustelle fährt der Bus um das Zentrum.