Ein starkes Gefühl von Zusammenhalt, gegenseitigem Vertrauen und Freundschaft innerhalb einer Gruppe, z.B. unter Soldaten, Kollegen oder in einem Sportteam.
beispiel
Die gute Kameradschaft in der Freiwilligen Feuerwehr ist für alle sehr wichtig.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort setzt sich aus „der Kamerad“ und der Endung „-schaft“ zusammen. Die Endung „-schaft“ bildet weibliche Nomen, die einen Zustand, eine Beziehung oder eine Gemeinschaft beschreiben, wie auch bei „Freundschaft“ oder „Mannschaft“.
BEISPIEL
Die Kameradschaft unter den Bergsteigern war beeindruckend.
Typische Verbindungen
„Kameradschaft“ wird oft mit Adjektiven wie „gut“, „echt“ oder „stark“ beschrieben. Verben, die häufig damit verwendet werden, sind „die Kameradschaft pflegen“ oder „die Kameradschaft stärken“.
BEISPIEL
Im Team herrscht eine wirklich gute Kameradschaft.
Typischer Kontext
Der Begriff wird häufig für Gruppen verwendet, die eng zusammenarbeiten oder viel Zeit miteinander verbringen. Typische Kontexte sind das Militär, Sportvereine, die Feuerwehr oder auch enge Kollegenkreise.
BEISPIEL
Die Soldaten sprachen oft über den Wert der Kameradschaft im Einsatz.
Vergleichen mit
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Kameradschaft vs Gemeinschaft
„die Gemeinschaft“ und „die Kameradschaft“ beschreiben beide, dass Menschen in einer Gruppe verbunden sind. „Gemeinschaft“ ist allgemeiner und kann für viele Gruppen passen, zum Beispiel Nachbarn, Lernende oder Menschen mit gemeinsamen Werten. „Kameradschaft“ ist enger und betont Vertrauen, gegenseitige Hilfe und oft auch Freundschaft in einer Gruppe, zum Beispiel im Sportteam, bei Kollegen oder unter Soldaten. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide Zusammenhalt ausdrücken. „Kameradschaft“ klingt aber persönlicher und stärker, während „Gemeinschaft“ neutraler und breiter ist.
Kameradschaft
Nach dem langen Training war die Kameradschaft in der Mannschaft besonders stark.
Gemeinschaft
Die Chefin möchte im neuen Team eine offene Gemeinschaft fördern.