
die Kandidatin
Eine Frau, die sich um ein Amt, eine Position oder einen Preis bewirbt oder dafür vorgeschlagen wird.
Die Kandidatin überzeugte im Vorstellungsgespräch mit ihrer Fachkompetenz.
Kandidatin
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Eine Frau, die sich um ein Amt, eine Position oder einen Preis bewirbt oder dafür vorgeschlagen wird.
Die Kandidatin überzeugte im Vorstellungsgespräch mit ihrer Fachkompetenz.

Eine Frau, die an einer Prüfung oder einem Test teilnimmt.
Die nächste Kandidatin für die mündliche Prüfung wurde aufgerufen.
Das Wort stammt vom lateinischen „candidatus“ ab, was „der in Weiß Gekleidete“ bedeutet. Im alten Rom trugen Bewerber für ein politisches Amt eine weiße Toga, um ihre Reinheit und Eignung zu zeigen.
Als Kandidatin für das Bürgermeisteramt hielt sie eine Rede auf dem Marktplatz.
Die beiden Bedeutungen sind sehr ähnlich. Der Kontext macht den Unterschied: Wörter wie „Amt“, „Stelle“ oder „Wahl“ deuten auf eine Bewerberin hin. Wörter wie „Prüfung“, „Test“ oder „Show“ deuten auf eine Teilnehmerin hin.
Es gibt drei Kandidatinnen für die freie Stelle in der Marketingabteilung.
Um auszudrücken, wofür sich jemand bewirbt, wird die Präposition „für“ mit dem Akkusativ verwendet.
Sie ist die aussichtsreichste Kandidatin für den Posten der Geschäftsführerin.
Eine Kandidatin und eine Teilnehmerin können bei einer Prüfung dieselbe Frau bezeichnen. Kandidatin hebt ihre Rolle als zu bewertende Person hervor, während Teilnehmerin nur die Teilnahme an der Prüfung beschreibt. Geht es um die Bewertung oder das Ergebnis, passt Kandidatin; bei der bloßen Anwesenheit passt Teilnehmerin.

Die Kandidatin beantwortete die Fragen und wartete auf ihre Bewertung.
Die Teilnehmerin kam pünktlich zur Prüfung und setzte sich in den Raum.