
die Kanone
Ein großes, schweres Geschütz, das früher vor allem in Kriegen und zur Verteidigung von Festungen eingesetzt wurde, um Projektile über weite Distanzen zu schießen.
Auf der alten Burgmauer stehen noch mehrere historische Kanonen.
Kanone
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Ein großes, schweres Geschütz, das früher vor allem in Kriegen und zur Verteidigung von Festungen eingesetzt wurde, um Projektile über weite Distanzen zu schießen.
Auf der alten Burgmauer stehen noch mehrere historische Kanonen.

Umgangssprachlich für eine Person, die in einem bestimmten Bereich außergewöhnlich gut, erfolgreich oder ein Experte ist.
Frag am besten sie, in Physik ist sie eine echte Kanone.

Eine umgangssprachliche Redewendung, die ausdrückt, dass etwas extrem schlecht, inakzeptabel oder von miserabler Qualität ist.
Der Service in diesem Restaurant war wirklich unter aller Kanone.

Eine Redewendung, die bedeutet, dass man übertriebene oder viel zu aufwendige Mittel einsetzt, um ein kleines Problem zu lösen oder ein geringes Ziel zu erreichen.
Wegen eines kleinen Kratzers das ganze Auto neu zu lackieren, ist doch mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Ob die wörtliche oder eine übertragene Bedeutung gemeint ist, erkennen Sie am Kontext. Geht es um Geschichte oder Militär, ist meist die Waffe gemeint. In alltäglichen, umgangssprachlichen Situationen handelt es sich oft um eine der Redewendungen.
Auf der Festung kann man noch alte Kanonen besichtigen.
Im wörtlichen Sinn wird „Kanone“ oft mit Verben wie „abfeuern“, „laden“ oder „richten auf“ verwendet, die eine militärische oder historische Handlung beschreiben.
Die Soldaten luden die Kanone für den Salutschuss.
Die Wendung „eine Kanone sein“ wird mit der Präposition „in“ gefolgt von einem Dativ verwendet, um den Bereich der Expertise zu nennen. Die Person ist dabei immer das Subjekt des Satzes.
Mein Bruder ist in Mathe eine echte Kanone.
Der Ausdruck „unter aller Kanone“ ist eine feste Redewendung und wird nicht verändert. Er beschreibt als Prädikatsnomen eine Sache oder eine Leistung, die extrem schlecht ist.
Das Essen in der Kantine war heute unter aller Kanone.
Die Redewendung „mit Kanonen auf Spatzen schießen“ funktioniert wie ein normales Verb im Satz. Sie beschreibt, dass jemand mit übertriebenem Aufwand auf ein kleines Problem reagiert.
Für diese einfache Aufgabe ein ganzes Team einzusetzen, heißt mit Kanonen auf Spatzen schießen.
Beide Wörter bezeichnen große, schwere Schusswaffen, die auf einem Gestell montiert sein können. Geschütz ist der militärisch-technische Oberbegriff, während Kanone je nach Zusammenhang eine bestimmte Art oder die weniger technische Bezeichnung meint. In einer technischen Beschreibung passt eher „Geschütz“, im allgemeinen Sprachgebrauch oft „Kanone“.

Im Museum sahen wir eine alte Kanone, die früher zur Verteidigung der Festung diente.
Der Bericht beschreibt ein schweres Geschütz, das Granaten über weite Strecken abfeuern konnte.