das Kind
Ein junger Mensch in der Phase zwischen Geburt und Pubertät.
Die Kinder spielen draußen im Sandkasten.

Kind
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Ein junger Mensch in der Phase zwischen Geburt und Pubertät.
Die Kinder spielen draußen im Sandkasten.

Das Wort „Kind“ ist die Basis für sehr viele zusammengesetzte Nomen. Wörter, die mit „Kinder-“ beginnen, beziehen sich fast immer auf Kinder, z. B. „Kindergarten“, „Kinderarzt“ oder „Kinderbuch“.
Morgens bringt er seine Tochter in den Kindergarten.
Die Bedeutung von „Kind“ hängt vom Kontext ab. Spricht man von den eigenen Nachkommen („meine Kinder“), ist das Alter egal. Spricht man allgemein von „Kindern“, sind meist junge Menschen gemeint.
Ihre Kinder sind schon erwachsen und leben im Ausland.
Im figurativen Sinn beschreibt „Kind“ eine erwachsene Person, die sich in einem bestimmten Bereich naiv, neugierig oder begeistert verhält. Oft wird die Wendung „wie ein Kind“ benutzt.
Wenn es um Technik geht, ist mein Vater wie ein Kind im Spielzeugladen.
Die Redewendung „mit Kind und Kegel“ ist ein umgangssprachlicher Ausdruck. Er bedeutet, dass man mit der gesamten Familie und oft auch mit viel Gepäck unterwegs ist.
Für den Urlaub an der Ostsee packen sie immer Kind und Kegel ein.
„Kind“ und „Sohn“ können beide eine Person in einer Familie bezeichnen. „Kind“ ist allgemeiner: Es kann ein Junge oder ein Mädchen sein, und es kann auch den eigenen Sohn oder die eigene Tochter meinen, unabhängig vom Alter. „Sohn“ ist genauer und meint immer ein männliches Kind in Beziehung zu seinen Eltern. Lernende können die Wörter verwechseln, weil ein Sohn auch ein Kind seiner Eltern ist. Wenn das Geschlecht wichtig ist, sagt man „Sohn“; wenn es allgemein um Nachwuchs geht, passt „Kind“ besser.

Die Lehrerin spricht am Abend mit dem Kind über den neuen Kurs.
Nach der Arbeit holt der Kunde seinen Sohn vom Fußballtraining ab.