
der Nachkomme
Eine Person, die in direkter Linie von jemandem abstammt; ein Kind, Enkelkind oder späterer Abkömmling.
Er ist ein direkter Nachkomme eines berühmten Komponisten.
Nachkomme
der Nachkomme, die Nachkommen
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Eine Person, die in direkter Linie von jemandem abstammt; ein Kind, Enkelkind oder späterer Abkömmling.
Er ist ein direkter Nachkomme eines berühmten Komponisten.
| Genus | maskulin der |
|---|---|
| Plural | die Nachkommen |
| Genitiv | des Nachkommen |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Nachkomme | die Nachkommen |
| Akkusativ | den Nachkommen | die Nachkommen |
| Dativ | dem Nachkommen | den Nachkommen |
| Genitiv | des Nachkommen | der Nachkommen |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
Das Wort setzt sich aus „nach“ (after) und dem Verb „kommen“ (to come) zusammen. Ein Nachkomme ist also wörtlich jemand, der nach einer anderen Person in der Familienlinie „kommt“.
Die Ausstellung zeigt Porträts der königlichen Familie und ihrer Nachkommen.
„Nachkomme“ ist ein schwaches Nomen (N-Deklination). Das bedeutet, es erhält in allen Fällen außer dem Nominativ Singular die Endung „-n“. Das gilt auch für die weibliche Form „die Nachkommin“.
Das Erbe wurde an den einzigen Nachkommen verteilt.
Ich habe mit dem Nachkommen des berühmten Malers gesprochen.
Häufig wird die Abstammung mit der Präposition „von“ ausgedrückt. Typische Adjektive sind „direkt“, „männlich“ oder „weiblich“.
Sie ist eine direkte Nachkommin von Johann Wolfgang von Goethe.
Er starb leider ohne Nachkommen.
Beide Wörter können den eigenen Sohn oder die eigene Tochter meinen, auch wenn die Person erwachsen ist. „Kind“ betont die unmittelbare Eltern-Kind-Beziehung und klingt im Alltag neutral. „Nachkomme“ hebt dagegen formeller die direkte Abstammung hervor. Im Familiengespräch passt meist „Kind“, in einer Abstammungsbeschreibung eher „Nachkomme“.

In der Familiengeschichte wird Paul als Annas Nachkomme genannt.
Für Anna ist Paul auch mit vierzig noch ihr Kind.