
klingeln
Einen hellen, meist metallischen Ton erzeugen, wie eine Glocke, ein Wecker oder ein altes Telefon.
Das Telefon klingelt schon seit einer Minute.
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Einen hellen, meist metallischen Ton erzeugen, wie eine Glocke, ein Wecker oder ein altes Telefon.
Das Telefon klingelt schon seit einer Minute.

Eine Türklingel betätigen, um sich bemerkbar zu machen.
Ich habe bei dir geklingelt, aber niemand hat aufgemacht.

Eine Redewendung, die bedeutet, dass jemand plötzlich etwas versteht oder sich an etwas erinnert.
Als sie seinen Namen nannte, hat es bei mir geklingelt und ich wusste, woher ich ihn kannte.

Ein anhaltendes Geräusch im Ohr wahrnehmen, oft nach Lärm oder bei Tinnitus.
Nach dem lauten Konzert hat es mir die ganze Nacht in den Ohren geklingelt.
Das Subjekt des Satzes verrät die Bedeutung. Ist es ein Gerät (z.B. Wecker, Telefon), geht es um einen Ton. Ist es eine Person, betätigt sie eine Klingel. Ist es „es“, handelt es sich meist um eine Redewendung.
Mein Wecker klingelt jeden Morgen um sechs Uhr.
Wenn man eine Türklingel meint, wird oft die Präposition „an“ mit Dativ verwendet, um den Ort zu präzisieren. Man kann aber auch einfach nur „klingeln“ sagen.
Kannst du bitte an der Tür klingeln?
Die Redewendung „es klingelt bei jemandem“ hat eine feste Struktur. Das „jemand“ steht dabei immer im Dativ.
Moment, jetzt klingelt es bei mir! Ich weiß, was du meinst.
In der Wendung „in den Ohren klingeln“ steht die Person, die das Geräusch hört, im Dativ. Das Subjekt ist „es“.
Die Musik war so laut, dass mir danach die Ohren geklingelt haben.
Bei einer Türklingel sind klingeln und läuten möglich, wobei der regionale Gebrauch variiert. Klingeln bezeichnet besonders häufig das Betätigen der Klingel; läuten richtet den Blick eher auf den erzeugten Glocken- oder Signalton. Für Kirchenglocken ist läuten die übliche Wahl.

Der Besucher klingelt an der Haustür.
Als der Besucher den Knopf drückt, läutet die Türklingel im Flur.