läuten
Das Geräusch einer Glocke erzeugen oder ertönen lassen, zum Beispiel bei einer Kirchenglocke oder einer Türklingel.
Die Glocken der Kirche läuten jeden Sonntag um zehn Uhr.

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Das Geräusch einer Glocke erzeugen oder ertönen lassen, zum Beispiel bei einer Kirchenglocke oder einer Türklingel.
Die Glocken der Kirche läuten jeden Sonntag um zehn Uhr.

Das Subjekt des Satzes ist oft die Sache, die das Geräusch macht (z.B. die Glocke, die Klingel). Alternativ wird oft das unpersönliche Pronomen „es“ als Subjekt verwendet.
Die alte Kirchenglocke läutet nicht mehr.
Die umgangssprachliche Bedeutung „sich vage erinnern“ wird in einer festen Wendung verwendet: „bei jemandem läutet etwas“. Die Person, die sich erinnert, steht dabei im Dativ nach der Präposition „bei“.
Moment, bei dem Namen läutet es bei mir. Ich glaube, ich kenne ihn.
In der wörtlichen Bedeutung wird „läuten“ oft mit Dingen verbunden, die eine Glocke haben. Typisch sind: die Türklingel läutet, der Wecker läutet oder die Kirchenglocken läuten.
Mein Wecker läutet jeden Morgen um sechs Uhr.
Im Kontext von Schule oder Arbeit signalisiert „läuten“ den Beginn oder das Ende einer Zeiteinheit. Oft wird es mit „zur Pause“ oder „zum Unterricht“ kombiniert.
Als es zum Ende der Stunde läutete, packten alle ihre Sachen ein.
„klingen“ und „läuten“ haben beide mit hörbaren Tönen zu tun. „klingen“ ist allgemeiner: Musik, Stimmen oder Gegenstände können klingen, wenn sie einen Ton oder Klang haben. „läuten“ benutzt man vor allem bei Glocken, Türklingeln oder Signalen, die einen Beginn oder ein Ende anzeigen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beides ein Geräusch beschreibt. Praktisch gilt: Wenn es um eine Glocke oder Klingel geht, passt „läuten“ genauer; bei einem allgemeinen Klang passt „klingen“ natürlicher.

Nach der Pause läutet die Schulglocke, und alle gehen zurück in die Klasse.
Die alte Gitarre klingt noch immer sehr warm.