klonen
In der Biologie die Erzeugung eines oder mehrerer genetisch identischer Individuen von Lebewesen oder Zellen.
1996 wurde mit dem Schaf Dolly zum ersten Mal ein Säugetier erfolgreich geklont.

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In der Biologie die Erzeugung eines oder mehrerer genetisch identischer Individuen von Lebewesen oder Zellen.
1996 wurde mit dem Schaf Dolly zum ersten Mal ein Säugetier erfolgreich geklont.

Die genaue Bedeutung von „klonen“ wird durch den Kontext klar. Begriffe wie „Tiere“, „Zellen“ oder „DNA“ deuten auf die biologische Bedeutung hin. Wörter wie „Festplatte“ oder „Software“ verweisen auf die IT. Im Alltag beschreibt es oft das Kopieren von Ideen oder Produkten.
Forscher versuchen, ausgestorbene Tierarten zu klonen.
Das Verb „klonen“ ist die Basis für weitere Wörter. „Der Klon“ bezeichnet das Ergebnis des Klonens (z.B. ein geklontes Tier oder eine Kopie). Das Adjektiv „geklont“ beschreibt etwas, das durch Klonen entstanden ist.
Das geklonte Schaf wurde weltberühmt.
In der umgangssprachlichen Verwendung hat „klonen“ fast immer eine negative Bedeutung. Es impliziert einen Mangel an Kreativität und Originalität, weil etwas nur kopiert statt neu erfunden wird.
Anstatt eigene Ideen zu entwickeln, klonen viele Firmen nur die erfolgreichen Apps.
„spiegeln“ und „klonen“ können beide mit einem Abbild oder einer Kopie zu tun haben, meinen aber nicht dasselbe. „spiegeln“ betont, dass etwas wie in einem Spiegel zurückgeworfen, seitenverkehrt gezeigt oder im übertragenen Sinn wiedergegeben wird. „klonen“ bedeutet, eine möglichst exakte Kopie zu erstellen, besonders bei Daten oder in der Technik; umgangssprachlich kann es auch ein einfallsloses Nachmachen meinen. Die Wörter sind verwechselbar, wenn man nur an „Kopie“ denkt. Praktisch gilt: Ein gespiegeltes Bild ist oft umgedreht; ein geklontes Objekt soll möglichst gleich sein.

Eva klont am Abend die Festplatte, damit keine Daten verloren gehen.
Auf dem See spiegelt sich der Himmel fast wie auf Glas.