
klamm
Sich unangenehm kalt und leicht feucht anfühlen.
Die Wäsche im Keller war nach einer Woche immer noch klamm.
Loading your saved state.

Sich unangenehm kalt und leicht feucht anfühlen.
Die Wäsche im Keller war nach einer Woche immer noch klamm.

Umgangssprachlich für knapp bei Kasse sein; wenig oder kein Geld haben.
Ende des Monats bin ich meistens ziemlich klamm.
Die Bedeutung von „klamm“ erkennen Sie leicht am Kontext. Bezieht es sich auf Gegenstände, das Wetter oder Körperteile, bedeutet es „kalt und feucht“. Bezieht es sich auf eine Person oder eine Institution, bedeutet es umgangssprachlich „wenig Geld haben“.
Meine Hände sind nach dem Spaziergang im Nebel ganz klamm.
In der Bedeutung „kalt und feucht“ wird „klamm“ oft verwendet, um eine unangenehme Feuchtigkeit zu beschreiben. Typische Verbindungen sind „klamme Hände“, „klamme Kleidung“ oder „klamme Mauern“.
Die Wände im alten Keller fühlen sich klamm an.
Die Bedeutung „wenig Geld haben“ ist rein umgangssprachlich. In formellen Situationen oder in der Schriftsprache würde man diesen Ausdruck vermeiden.
Kannst du mir 20 Euro leihen? Ich bin gerade total klamm.
Wenn „klamm“ Geldknappheit bedeutet, wird es fast ausschließlich prädikativ verwendet, also mit einem Verb wie „sein“ oder „werden“. Eine Verwendung direkt vor einem Nomen ist in dieser Bedeutung sehr selten.
Die Stadtkasse ist klamm, deshalb werden keine neuen Projekte finanziert.
Knapp beschreibt hier gewöhnlich das Geld oder steht in der Verbindung „knapp bei Kasse“. Klamm kann umgangssprachlich direkt von einer Person gesagt werden. Wer wenig Geld hat, kann also klamm sein, während sein Geld knapp ist.

Am Monatsende bin ich meistens klamm.
Am Monatsende ist mein Geld knapp.