
kloppen
Umgangssprachlich für schlagen, hauen oder pochen. Es beschreibt eine kräftige, oft laute Schlagbewegung.
Früher hat man die Teppiche im Hof gekloppt, um sie zu reinigen.
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Umgangssprachlich für schlagen, hauen oder pochen. Es beschreibt eine kräftige, oft laute Schlagbewegung.
Früher hat man die Teppiche im Hof gekloppt, um sie zu reinigen.

Umgangssprachlich für sich streiten oder eine körperliche Auseinandersetzung haben; sich prügeln.
Die Jungs haben sich nach der Schule wegen einer Nichtigkeit gekloppt.

Umgangssprachlich für das Spielen von Karten, insbesondere bei bestimmten Kartenspielen wie Skat.
Wollen wir heute Abend eine Runde Skat kloppen?
Das Verb „kloppen“ gehört in allen seinen Bedeutungen klar zur Umgangssprache. In formellen oder schriftlichen Kontexten sollte man es vermeiden.
Lass uns nicht streiten, wir wollen uns doch nicht kloppen.
In der Bedeutung „pochen“ oder „hauen“ wird „kloppen“ oft mit der Präposition „an“ und dem Dativ verwendet, um das Ziel des Schlages zu nennen.
Jemand kloppte laut an die Tür.
In der Bedeutung „sich prügeln“ wird das Verb immer reflexiv gebraucht: „sich kloppen“. Oft wird mit der Präposition „mit“ die andere Person genannt.
Die beiden haben sich gestern auf dem Schulhof gekloppt.
Im Kontext von Kartenspielen wird „kloppen“ in festen Wendungen verwendet. Typisch sind „Karten kloppen“ oder „eine Runde Skat kloppen“.
Wir haben bis spät in die Nacht Karten gekloppt.
Beide Wörter können kräftiges Schlagen gegen eine Tür bezeichnen. „Klopfen“ ist die übliche neutrale Form, während „kloppen“ umgangssprachlich klingt und ein besonders kräftiges oder lautes Schlagen nahelegt. In einer neutralen Situation passt meist „klopfen“, im lockeren Sprachgebrauch auch „kloppen“.

Er kloppte laut an die Tür, weil ihn drinnen niemand hörte.
Der Besucher klopfte höflich an die Tür und wartete.