kloppen
Umgangssprachlich für schlagen, hauen oder pochen. Es beschreibt eine kräftige, oft laute Schlagbewegung.
Früher hat man die Teppiche im Hof gekloppt, um sie zu reinigen.

Loading your saved state.
Umgangssprachlich für schlagen, hauen oder pochen. Es beschreibt eine kräftige, oft laute Schlagbewegung.
Früher hat man die Teppiche im Hof gekloppt, um sie zu reinigen.

Das Verb „kloppen“ gehört in allen seinen Bedeutungen klar zur Umgangssprache. In formellen oder schriftlichen Kontexten sollte man es vermeiden.
Lass uns nicht streiten, wir wollen uns doch nicht kloppen.
In der Bedeutung „pochen“ oder „hauen“ wird „kloppen“ oft mit der Präposition „an“ und dem Dativ verwendet, um das Ziel des Schlages zu nennen.
Jemand kloppte laut an die Tür.
In der Bedeutung „sich prügeln“ wird das Verb immer reflexiv gebraucht: „sich kloppen“. Oft wird mit der Präposition „mit“ die andere Person genannt.
Die beiden haben sich gestern auf dem Schulhof gekloppt.
Im Kontext von Kartenspielen wird „kloppen“ in festen Wendungen verwendet. Typisch sind „Karten kloppen“ oder „eine Runde Skat kloppen“.
Wir haben bis spät in die Nacht Karten gekloppt.
„schlagen“ und „kloppen“ können beide eine Schlagbewegung oder ein kräftiges Pochen beschreiben. „schlagen“ ist das normale, neutrale Wort und passt in vielen Situationen. „kloppen“ ist umgangssprachlich und klingt oft lauter, kräftiger oder etwas grober. Man benutzt es eher in lockerer gesprochener Sprache, zum Beispiel wenn jemand an eine Tür hämmert oder sich Leute körperlich streiten. Für sachliche Texte oder ernstere Situationen ist „schlagen“ meist natürlicher.

Jemand kloppt so laut gegen die Haustür, dass alle im Flur aufschauen.
Mein Herz schlägt schneller, wenn ich vor der Klasse sprechen muss.