die Kolonialzeit
Die historische Epoche, in der europäische Mächte Gebiete in Übersee eroberten, beherrschten und als Kolonien verwalteten.
Viele afrikanische Staaten erlangten erst nach dem Ende der Kolonialzeit ihre Unabhängigkeit.

Kolonialzeit
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Die historische Epoche, in der europäische Mächte Gebiete in Übersee eroberten, beherrschten und als Kolonien verwalteten.
Viele afrikanische Staaten erlangten erst nach dem Ende der Kolonialzeit ihre Unabhängigkeit.

Das Wort ist aus dem Adjektiv „kolonial“ und dem Nomen „die Zeit“ zusammengesetzt. „Kolonial“ leitet sich von „die Kolonie“ ab und beschreibt alles, was mit Kolonien zu tun hat.
Die Architektur in dieser Stadt stammt noch aus der Kolonialzeit.
Als Bezeichnung für eine Epoche wird „die Kolonialzeit“ häufig mit zeitlichen Präpositionen verwendet. Typisch sind „in der Kolonialzeit“, „während der Kolonialzeit“ oder „aus der Kolonialzeit“.
Während der Kolonialzeit wurden viele Rohstoffe aus den Kolonien nach Europa gebracht.
Das Wort wird oft in historischen und politischen Diskussionen verwendet. Häufige Verbindungen sind „das Erbe der Kolonialzeit“, „die Aufarbeitung der Kolonialzeit“ oder „das Ende der Kolonialzeit“.
Die Aufarbeitung der Kolonialzeit ist ein wichtiges Thema in vielen Museen.
„Imperialismus“ und „Kolonialzeit“ haben beide mit der Macht europäischer Staaten über andere Länder zu tun. „Imperialismus“ beschreibt vor allem das politische Ziel oder die Politik: Ein Staat will seine Macht ausdehnen. „Kolonialzeit“ meint eher die historische Zeit, in der Gebiete erobert und als Kolonien verwaltet wurden. Man kann sie verwechseln, weil der Imperialismus ein wichtiger Teil der Kolonialzeit war. Praktisch gesagt: Bei Ideen, Machtpolitik und Ausdehnung passt „Imperialismus“; bei einer Epoche oder historischen Zeit passt „Kolonialzeit“.

Viele Länder leiden bis heute unter den Folgen der Kolonialzeit.
Im Geschichtsunterricht sprechen wir über den Imperialismus der europäischen Großmächte.