Kohl
Umgangssprachlich und sehr selten für „Unsinn“ oder „wertloses Gerede“. Wird als Prädikativ verwendet und leitet sich vom Substantiv „der Kohl“ im Sinne von „dummes Zeug“ ab.
Was er da erzählt, ist doch alles Kohl.

Kohl
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Umgangssprachlich und sehr selten für „Unsinn“ oder „wertloses Gerede“. Wird als Prädikativ verwendet und leitet sich vom Substantiv „der Kohl“ im Sinne von „dummes Zeug“ ab.
Was er da erzählt, ist doch alles Kohl.

Dieses Wort wird ausschließlich prädikativ verwendet, das heißt nach einem Verb wie „sein“. Es wird nie vor ein Nomen gestellt und auch nicht dekliniert.
Seine Ausrede ist doch Kohl.
Der Ausdruck ist stark umgangssprachlich und wird heute nur noch selten gebraucht. Man sollte ihn kennen, um ihn zu verstehen, aber er kann in der eigenen Sprache altmodisch wirken.
Glaub ihm kein Wort, der redet nur Kohl.
Die Bedeutung „Unsinn“ leitet sich vom Substantiv „der Kohl“ ab, das neben dem Gemüse auch „dummes Gerede“ bedeuten kann. Die Wendung „Kohl reden“ ist dafür ein typisches Beispiel.
Hör auf, solchen Kohl zu erzählen!
„Quatsch“ und „Kohl“ können beide bedeuten, dass etwas Unsinn oder wertloses Gerede ist. Der wichtige Unterschied ist der Gebrauch: „Quatsch“ ist sehr normal in der Alltagssprache und wird oft benutzt. „Kohl“ in dieser Bedeutung ist sehr selten und klingt altmodisch oder ungewöhnlich. Lernende könnten die Wörter verwechseln, weil beide auf Unsinn zeigen, aber mit „Quatsch“ liegt man fast immer natürlicher. „Kohl“ sollte man nur verstehen, wenn man es hört oder liest; aktiv benutzt man meistens „Quatsch“.

Was er über den Unfall erzählt hat, war doch nur Kohl.
Das ist Quatsch, denn der Termin wurde gar nicht abgesagt.