
der Kokon
Eine schützende Hülle, die bestimmte Insektenlarven oder andere Tiere aus ihren Fäden herstellen und in der sie sich zu einem erwachsenen Tier entwickeln.
Aus dem Kokon schlüpfte schließlich ein Schmetterling.
Kokon
der Kokon, die Kokons
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Eine schützende Hülle, die bestimmte Insektenlarven oder andere Tiere aus ihren Fäden herstellen und in der sie sich zu einem erwachsenen Tier entwickeln.
Aus dem Kokon schlüpfte schließlich ein Schmetterling.

Eine schützende, abgeschlossene Umgebung, in die sich ein Mensch zurückzieht oder in der er von der Außenwelt abgeschirmt ist.
In ihrer kleinen Wohnung schuf sie sich einen gemütlichen Kokon.
| Genus | maskulin der |
|---|---|
| Plural | die Kokons |
| Genitiv | des Kokons |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Kokon | die Kokons |
| Akkusativ | den Kokon | die Kokons |
| Dativ | dem Kokon | den Kokons |
| Genitiv | des Kokons | der Kokons |
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Bei „Kokon“ zeigen die Begleitwörter meist die Bedeutung: Wörter wie „Larve“, „Raupe“, „Fäden“ oder „schlüpfen“ weisen auf die tierische Hülle hin. Bei Wörtern wie „Wohnung“, „Rückzug“ oder „Außenwelt“ ist der Kokon meist bildlich gemeint.
Die Raupe blieb mehrere Wochen in ihrem Kokon.
Nach dem Umzug wurde die Wohnung für ihn zu einem schützenden Kokon.
In der biologischen Bedeutung steht „Kokon“ häufig mit Verben wie „spinnen“, „bilden“, „schlüpfen“ und „verlassen“. Besonders fest ist die Verbindung „aus dem Kokon schlüpfen“.
Die Seidenraupe spinnt einen Kokon aus feinen Fäden.
Nach einigen Tagen verließ der Falter seinen Kokon.
Die Bedeutung für Menschen wird fast immer bildlich verwendet und beschreibt häufig einen freiwilligen Rückzug von der Außenwelt. Typische Verbindungen sind „sich in einen Kokon zurückziehen“ und „sich einen Kokon schaffen“.
Nach den stressigen Arbeitstagen zog sie sich in ihren Kokon zurück.
Mit Musik und Büchern schuf er sich einen persönlichen Kokon.