Der Dienst in den Streitkräften eines Landes, insbesondere während eines Krieges. Der Begriff wird oft synonym zu Wehrdienst verwendet, betont aber den Aspekt des bewaffneten Konflikts.
beispiel
Im Zweiten Weltkrieg wurden viele junge Männer zum Kriegsdienst eingezogen.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „der Krieg“, dem Fugen-s und „der Dienst“ zusammen. Es bedeutet also wörtlich „Dienst im Krieg“.
BEISPIEL
Sein Großvater musste damals noch Kriegsdienst leisten.
Typische Verbindungen
Häufige Verben in diesem Zusammenhang sind „Kriegsdienst leisten“ (den Dienst ausüben) oder „zum Kriegsdienst eingezogen werden“ (vom Staat zum Dienst verpflichtet werden).
BEISPIEL
Mit 18 Jahren wurde er zum Kriegsdienst eingezogen.
Feste Wendung
Die Ablehnung des Dienstes wird fast immer mit der festen Wendung „den Kriegsdienst verweigern“ ausgedrückt. Das Nomen steht dabei im Akkusativ.
BEISPIEL
Er hat das Recht, den Kriegsdienst aus Gewissensgründen zu verweigern.
Vergleichen mit
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Kriegsdienst vs Wehrpflicht
„die Wehrpflicht“ und „der Kriegsdienst“ können beide mit Dienst in den Streitkräften zu tun haben. „Die Wehrpflicht“ bezeichnet die gesetzliche Pflicht, Militärdienst zu leisten. „Der Kriegsdienst“ bezeichnet den Dienst selbst, besonders wenn es um bewaffneten Konflikt oder Dienst mit der Waffe geht. Deshalb sagt man auch „den Kriegsdienst verweigern“, wenn jemand aus Gewissensgründen keinen Dienst mit der Waffe leisten will. Die Wörter können verwirren, weil Pflicht und Dienst eng zusammenhängen. Wichtig ist: Wehrpflicht ist die Verpflichtung, Kriegsdienst ist die Tätigkeit oder der Dienst.
Kriegsdienst
Mein Großvater sprach selten über seinen Kriegsdienst.
Wehrpflicht
Die Wehrpflicht wurde in diesem Land vor einigen Jahren ausgesetzt.