
der Kriegsherr
Ein Machthaber, der mit eigenen bewaffneten Truppen ein Gebiet beherrscht und weitgehend unabhängig von der staatlichen Regierung handelt.
Der lokale Kriegsherr kontrolliert mit seiner Miliz die Straßen und Dörfer der Region.
Kriegsherr
der Kriegsherr, die Kriegsherren
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Ein Machthaber, der mit eigenen bewaffneten Truppen ein Gebiet beherrscht und weitgehend unabhängig von der staatlichen Regierung handelt.
Der lokale Kriegsherr kontrolliert mit seiner Miliz die Straßen und Dörfer der Region.

Ein Herrscher oder Staatsoberhaupt, der den obersten Befehl über die Streitkräfte eines Landes hat. Diese Bezeichnung wird vor allem für historische Verhältnisse verwendet.
Als oberster Kriegsherr entschied der Kaiser über den Einsatz des Heeres.
| Genus | maskulin der |
|---|---|
| Plural | die Kriegsherren |
| Genitiv | des Kriegsherrn |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Kriegsherr | die Kriegsherren |
| Akkusativ | den Kriegsherrn den Kriegsherren | die Kriegsherren |
| Dativ | dem Kriegsherrn | den Kriegsherren |
| Genitiv | des Kriegsherrn des Kriegsherren | der Kriegsherren |
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„Kriegsherr“ setzt sich aus „Krieg“ und „Herr“ zusammen. Das Wort bezeichnet also wörtlich eine Person, die über Krieg oder bewaffnete Truppen herrscht.
Der Kriegsherr ließ eine Festung an der Grenze errichten.
Signalwörter wie „Miliz“, „bewaffnete Gruppen“ und „Gebiet kontrollieren“ weisen meist auf einen unabhängigen regionalen Machthaber hin. Stehen dagegen Wörter wie „Kaiser“, „König“ oder „Heer“ im Kontext, bezeichnet „Kriegsherr“ eher den obersten militärischen Befehlshaber eines Staates.
Der Kriegsherr kontrollierte mit seinen Kämpfern mehrere abgelegene Täler.
Der Kriegsherr befahl dem Heer, die Stadt zu verteidigen.
Die Bedeutung als oberster militärischer Befehlshaber erscheint besonders in historischen Darstellungen. Häufig steht „Kriegsherr“ dabei in Verbindungen wie „oberster Kriegsherr“ oder „als Kriegsherr“.
Der Kaiser galt als oberster Kriegsherr des Reiches.