
der Kutscher
Eine Person, die eine von Pferden gezogene Kutsche lenkt.
In Wien kann man eine Stadtrundfahrt mit einem Fiaker machen, der von einem Kutscher gefahren wird.
Kutscher
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Eine Person, die eine von Pferden gezogene Kutsche lenkt.
In Wien kann man eine Stadtrundfahrt mit einem Fiaker machen, der von einem Kutscher gefahren wird.

Eine Redewendung, die bedeutet, dass jemand sehr stark, laut und vulgär schimpft oder flucht.
Als er sich mit dem Hammer auf den Daumen schlug, fluchte er wie ein Kutscher.
Das Wort „der Kutscher“ leitet sich von „die Kutsche“ (ein von Pferden gezogener Wagen) ab. Die Endung „-er“ bezeichnet hier die Person, die diese Tätigkeit ausübt. Ein Kutscher ist also der Fahrer einer Kutsche.
Der Kutscher wartete mit seiner Kutsche vor dem Hotel auf die Touristen.
Die Redewendung „fluchen wie ein Kutscher“ (oder „schimpfen wie ein Kutscher“) ist sehr gebräuchlich. Sie bedeutet, dass jemand sehr laut, vulgär und wütend schimpft.
Als sein Computer abstürzte, hat er geschimpft wie ein Kutscher.
Der Beruf des Kutschers ist heute selten und meist eine Touristenattraktion, zum Beispiel in historischen Städten. Das Wort selbst ist aber weiterhin bekannt und wird für diese Tätigkeit verwendet.
In Salzburg erklärte der Kutscher während der Fahrt die Sehenswürdigkeiten.
Beide Wörter können eine Person bei einem Pferdewagen bezeichnen. „Kutscher“ meint allgemein die Person, die eine Pferdekutsche lenkt; „Fuhrmann“ bezeichnet speziell den historischen Beruf des gewerblichen Warentransports mit einem Fuhrwerk. Bei Personenbeförderung passt „Kutscher“, bei gewerblich transportierten Waren „Fuhrmann“.

Der Kutscher lenkte die Pferdekutsche mit den Reisenden sicher durch das Dorf.
Der Fuhrmann transportierte die Waren mit seinem Pferdewagen zum Markt.