der Postillon
Eine historische Bezeichnung für einen Postreiter oder den Kutscher einer Postkutsche, der für den Transport von Briefen und Personen verantwortlich war.
Der Postillon blies in sein Horn, um die Ankunft der Postkutsche anzukündigen.

Postillon
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Eine historische Bezeichnung für einen Postreiter oder den Kutscher einer Postkutsche, der für den Transport von Briefen und Personen verantwortlich war.
Der Postillon blies in sein Horn, um die Ankunft der Postkutsche anzukündigen.

„Postillon“ ist ein historischer Begriff. Man verwendet ihn nur, wenn man über die Vergangenheit spricht, zum Beispiel in Geschichten, Filmen oder im Zusammenhang mit der Postgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts.
Im Museum gab es eine Ausstellung über das Leben eines Postillons.
Das Wort enthält den Stamm „Post“. Das hilft bei der Einordnung: Ein Postillon hatte immer mit dem Transport von Post, also Briefen und Paketen, zu tun.
Der Postillon war oft wochenlang unterwegs, um die Post zuzustellen.
Das typische Instrument des Postillons war das Posthorn. Mit dem Horn kündigte er seine Ankunft im nächsten Ort an. Dieses Bild ist in der deutschen Kultur tief verankert.
Schon von Weitem hörte man das Horn des Postillons.
„der Kurier“ und „der Postillon“ haben beide mit dem Transport von Nachrichten oder Post zu tun. „Kurier“ ist ein modernes Wort für eine Person oder einen Dienst, der eilige Sendungen bringt. „Postillon“ ist dagegen eine historische Bezeichnung für einen Postreiter oder den Fahrer einer Postkutsche. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide etwas zustellen oder transportieren. Im heutigen Alltag sagt man fast immer „Kurier“. „Postillon“ passt vor allem in historischen Texten oder wenn es um alte Postkutschen geht.

Im Museum erklärt die Führerin, wie der Postillon früher Briefe mit der Kutsche brachte.
Vor dem Termin wartet sie auf den Kurier mit den wichtigen Dokumenten.