
längst
Drückt aus, dass etwas schon seit langer Zeit der Fall ist oder schon vor langer Zeit geschehen ist.
Als ich ankam, waren die anderen längst gegangen.
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Drückt aus, dass etwas schon seit langer Zeit der Fall ist oder schon vor langer Zeit geschehen ist.
Als ich ankam, waren die anderen längst gegangen.

In der Wendung „längst nicht“ bedeutet es „bei Weitem nicht“ oder „noch lange nicht“ und schwächt eine Aussage stark ab.
Das Projekt ist längst nicht fertig, es gibt noch viel zu tun.
„Längst“ ist eine Form des Superlativs von „lang“. Es drückt aus, dass etwas schon seit sehr langer Zeit so ist oder war.
Diese Technologie ist längst veraltet.
Die Bedeutung von „längst“ ändert sich durch „nicht“ komplett. Allein bedeutet „längst“ „schon lange“, aber in der Kombination „längst nicht“ bedeutet es „noch lange nicht“ oder „bei Weitem nicht“.
Er ist längst fertig mit seiner Arbeit.
Oft hat „längst“ eine subjektive Note und drückt Überraschung, Ungeduld oder einen Vorwurf aus. Es betont, dass etwas schon viel früher passiert ist oder hätte passieren sollen.
Du kommst jetzt erst? Ich warte schon längst auf dich!
Die Kombination „längst nicht“ ist eine feste Wendung, die eine Aussage stark abschwächt oder verneint. Sie wird oft verwendet, um zu betonen, dass ein Zustand noch nicht erreicht ist.
Obwohl wir schon drei Stunden arbeiten, sind wir längst nicht fertig.
Schon zeigt neutral, dass etwas bereits geschehen ist, oft früher als erwartet. Längst betont dagegen, dass es bereits vor langer Zeit geschehen ist oder seit langer Zeit gilt. Wenn die lange Dauer wichtig ist, passt längst besser.

Mia hat den Bericht längst abgegeben.
Mia hat den Bericht schon abgegeben.