schon
Drückt aus, dass etwas früher als erwartet oder bereits geschehen ist.
Hast du deine Hausaufgaben schon gemacht?

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Drückt aus, dass etwas früher als erwartet oder bereits geschehen ist.
Hast du deine Hausaufgaben schon gemacht?

Die Position von „schon“ im Satz ist flexibel, aber es steht meistens im mittleren Teil des Satzes, oft direkt nach dem Verb oder dem Subjekt. Die Position kann die Betonung leicht verändern.
Ich habe das schon erledigt.
Die genaue Bedeutung von „schon“ hängt stark vom Tonfall und Kontext ab. Eine Frage mit „schon“ kann Ungeduld ausdrücken, während eine Aussage mit „schon“ oft beruhigend oder bestätigend wirkt.
Das wird schon wieder.
In der Bedeutung „bereits“ wird „schon“ sehr häufig in Sätzen im Perfekt verwendet, um zu fragen oder zu sagen, dass eine Handlung abgeschlossen ist.
Ich habe den Film schon gesehen.
In seiner beruhigenden Funktion kommt „schon“ oft in festen, optimistischen Wendungen vor. Typisch sind „Das wird schon!“, „Das klappt schon!“ oder „Passt schon!“.
Mach dir keine Sorgen, das wird schon klappen.
Wenn „schon“ eine Einschränkung einleitet, folgt fast immer ein zweiter Satzteil mit „aber“. Die Struktur ist: [Aussage] schon, aber [Gegenaussage].
Die Wohnung ist schon schön, aber sie ist zu teuer.
„denn“ und „schon“ können beide in Fragen stehen und die Stimmung der Frage verändern. „denn“ macht eine Frage oft freundlicher, interessierter oder persönlicher: Man fragt nach, weil man wirklich wissen möchte, was los ist. „schon“ klingt in Fragen oft ungeduldig oder rhetorisch, also so, als ob man die Antwort fast erwartet. Verwechselbar sind sie, weil beide kleine Partikeln sind und nicht leicht zu übersetzen sind. Als einfache Orientierung: „denn“ fragt eher neugierig, „schon“ drückt eher Ungeduld oder Zweifel aus.

Wer kommt schon freiwillig so früh zur Besprechung?
Was machst du denn am Wochenende?