lebenslänglich
Bezeichnet im juristischen Sinne eine lebenslange Freiheitsstrafe, die höchste Strafe im deutschen Strafrecht.
Der Mörder wurde zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt.

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Bezeichnet im juristischen Sinne eine lebenslange Freiheitsstrafe, die höchste Strafe im deutschen Strafrecht.
Der Mörder wurde zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt.

Das Wort setzt sich aus „Leben“ (in der Form „lebens-“) und dem Adjektivstamm „lang“ zusammen, ergänzt um die Endung „-lich“. Es bedeutet also wörtlich „ein Leben lang“.
Er hat eine lebenslängliche Garantie auf das Produkt.
„Lebenslänglich“ wird sehr oft wie ein Adverb ohne Deklinationsendung verwendet, besonders im juristischen Kontext. Es antwortet dann auf die Frage „Wie lange?“.
Der Angeklagte wurde zu lebenslänglich verurteilt.
Im allgemeinen Sprachgebrauch ist mit „lebenslänglich“ fast immer die lebenslange Freiheitsstrafe gemeint. Das Nomen „Haft“ oder „Strafe“ wird dabei oft weggelassen, weil der Kontext klar ist.
Er hat für den Mord lebenslänglich bekommen.
Außerhalb des Strafrechts wird „lebenslänglich“ oft mit Rechten oder Pflichten kombiniert. Typische Beispiele sind ein „lebenslängliches Wohnrecht“ oder eine „lebenslängliche Rente“.
Ihre Großmutter hat ein lebenslängliches Nießbrauchrecht für das Haus.
„dauerhaft“ und „lebenslänglich“ können beide bedeuten, dass etwas sehr lange gilt. „dauerhaft“ ist allgemeiner: Es sagt nur, dass etwas nicht vorübergehend ist. „lebenslänglich“ ist genauer und meint, dass etwas ein ganzes Leben lang dauert. Im Alltag benutzt man „lebenslänglich“ seltener und oft in festen oder ernsten Zusammenhängen. Für normale lange Zustände ist „dauerhaft“ meist natürlicher.

Greta bekommt wegen ihrer Krankheit lebenslänglich Unterstützung.
Die neue Brücke soll dauerhaft sicher und stabil sein.