
das Lebewohl
Ein Abschiedsgruß oder der Ausdruck des Abschieds, besonders bei einer endgültigen oder längeren Trennung.
Zum Lebewohl winkte sie ihm vom Zug aus noch lange nach.
Lebewohl
das Lebewohl, die Lebewohle
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Ein Abschiedsgruß oder der Ausdruck des Abschieds, besonders bei einer endgültigen oder längeren Trennung.
Zum Lebewohl winkte sie ihm vom Zug aus noch lange nach.

Sich von jemandem oder etwas verabschieden, oft mit dem Gefühl, dass man nicht oder lange nicht zurückkehren wird.
Vor der Abreise sagte er seinen Freunden Lebewohl.
| Genus | neutral das |
|---|---|
| Plural | die Lebewohle |
| Genitiv | des Lebewohls |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Lebewohl | die Lebewohle die Lebewohls |
| Akkusativ | das Lebewohl | die Lebewohle die Lebewohls |
| Dativ | dem Lebewohl | den Lebewohlen den Lebewohls |
| Genitiv | des Lebewohls des Lebewohles | der Lebewohle der Lebewohls |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
„Lebewohl“ geht auf die Abschiedsformel „lebe wohl“ zurück und wird als Nomen zusammengeschrieben. Dadurch erinnert das Wort sprachlich an einen Wunsch für das weitere Leben der verabschiedeten Person.
Sein Lebewohl klang endgültig und sehr traurig.
„Lebewohl“ gehört eher zu einer gehobenen, literarischen oder besonders gefühlvollen Sprache. Es kommt oft in feierlichen Abschieden, Briefen und Erzählungen vor.
Mit einem letzten Lebewohl verließ sie den Bahnhof.
In der festen Verbindung „jemandem oder etwas Lebewohl sagen“ steht die Person oder Sache im Dativ. „Ein Lebewohl“ kann dabei zusätzlich als Akkusativobjekt stehen.
Sie sagte ihrer Heimat ein letztes Lebewohl.
Als Nomen steht „Lebewohl“ häufig mit gefühlvollen Ergänzungen wie „ein letztes Lebewohl“, „ein endgültiges Lebewohl“ oder „ein stilles Lebewohl“. Diese Verbindungen betonen meist die Endgültigkeit oder die emotionale Bedeutung des Abschieds.
Am Grab sagte die Familie dem Verstorbenen ein stilles Lebewohl.