
die Leere
Ein Zustand, in dem etwas leer ist oder nichts vorhanden ist.
Nach dem Umzug herrschte in der Wohnung eine ungewohnte Leere.
Leere
die Leere
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Ein Zustand, in dem etwas leer ist oder nichts vorhanden ist.
Nach dem Umzug herrschte in der Wohnung eine ungewohnte Leere.

Ein inneres Gefühl von Sinnlosigkeit, Einsamkeit oder fehlender Erfüllung.
Seit dem Verlust ihres Partners spürt sie eine tiefe Leere.

Ein leerer Raum oder ein großer, unbewohnter und ungenutzter Bereich.
Vor dem Raumschiff lag die endlose Leere des Weltalls.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Genitiv | der Leere |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Leere | – |
| Akkusativ | die Leere | – |
| Dativ | der Leere | – |
| Genitiv | der Leere | – |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
„Leere“ ist von dem Adjektiv „leer“ abgeleitet. Die Endung „-e“ macht daraus ein Nomen und bezeichnet einen Zustand oder einen Raum, in dem etwas fehlt.
Das Stadion war fast leer, und die Leere auf den Rängen drückte auf die Stimmung.
Bei Gegenständen oder Räumen deutet „Leere“ meist auf fehlenden Inhalt hin. Verben wie „spüren“ oder „empfinden“ weisen dagegen oft auf ein inneres Gefühl hin, während Wörter wie „Weltall“ oder „Horizont“ einen weiten, unbewohnten Raum anzeigen.
Die Leere in den Regalen fiel sofort auf.
Nach dem Streit spürte er eine große Leere.
Bis zum Horizont erstreckte sich die Leere der Wüste.
Für die Bedeutung eines fehlenden Inhalts stehen häufig Verbindungen wie „gähnende Leere“, „Leere in den Regalen“ oder „Leere in einem Raum“. Das Wort beschreibt dabei oft einen sichtbaren Zustand.
Im Kühlschrank herrschte nach der langen Reise gähnende Leere.
Für das innere Gefühl verwendet man „Leere“ häufig mit Verben wie „spüren“, „fühlen“ oder „empfinden“ und mit Verstärkern wie „tiefe“ oder „große“. Diese Verbindungen stehen oft im Zusammenhang mit Verlust, Einsamkeit oder einer schwierigen Lebensphase.
Nach dem Abschied empfand sie eine tiefe Leere.