Eine Person, die einen handwerklichen oder technischen Beruf in einem Betrieb erlernt. Der Begriff gilt heute als etwas veraltet und wird oft durch „Auszubildender“ oder „Azubi“ ersetzt.
beispiel
Der Tischlermeister zeigte seinem Lehrling, wie man eine präzise Holzverbindung herstellt.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort „Lehrling“ leitet sich vom Substantiv „die Lehre“ (Ausbildung) ab. Die Endung „-ling“ bezeichnet eine Person, die mit der Basis des Wortes in Verbindung steht.
BEISPIEL
Als Lehrling lernt man den Beruf von Grund auf.
Register und Stil
Der Begriff „Lehrling“ hat oft eine traditionelle Konnotation und wird besonders im Handwerk verwendet. In Österreich und der Schweiz ist der Begriff weiterhin alltäglich und weit verbreitet.
BEISPIEL
In der Bäckerei arbeiten ein Meister, zwei Gesellen und ein Lehrling.
Typische Verbindungen
Ein „Lehrling“ lernt von einem „Meister“. Das Paar „Meister und Lehrling“ ist eine klassische Kombination im Handwerk. Oft wird der Beruf direkt mit dem Wort verbunden, z. B. „Bäckerlehrling“ oder „Malerlehrling“.
BEISPIEL
Der Meister ist mit der Arbeit seines Lehrlings sehr zufrieden.
Vergleichen mit
near_synonym · confusable
Lehrling vs Schüler
„der Schüler“ und „der Lehrling“ bezeichnen beide Personen, die etwas lernen. „Schüler“ benutzt man für jemanden, der eine Schule besucht. „Lehrling“ meint jemanden, der in einem Betrieb einen Beruf lernt, besonders im Handwerk oder in einem technischen Bereich. Das Wort „Lehrling“ klingt heute etwas älter; oft sagt man „Auszubildender“ oder „Azubi“. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide lernen, aber der Ort ist verschieden: Schule bei „Schüler“, Betrieb und Berufsausbildung bei „Lehrling“.
Lehrling
Am Morgen hilft der Lehrling in der Werkstatt und lernt den Umgang mit den Werkzeugen.
Schüler
Moritz ist Schüler an einer Gesamtschule und hat morgen einen Test.