
der Leib
Eine gehobene oder veraltete Bezeichnung für den Körper eines Menschen oder Tieres.
Er zitterte am ganzen Leib vor Kälte.
Leib
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Eine gehobene oder veraltete Bezeichnung für den Körper eines Menschen oder Tieres.
Er zitterte am ganzen Leib vor Kälte.

Eine feste Wendung, die bedeutet, dass man etwas mit voller Hingabe und Leidenschaft tut.
Sie ist mit Leib und Seele Lehrerin.

Eine feste Wendung, die bedeutet, jemanden energisch zu konfrontieren, zu bedrängen oder anzugreifen.
Die Reporter rückten dem Politiker mit kritischen Fragen zu Leibe.

Eine feste Wendung, die bedeutet, Abstand zu jemandem oder etwas Unangenehmem zu wahren.
Er versuchte, sich die aufdringlichen Verkäufer vom Leibe zu halten.
Obwohl „der Leib“ als einzelnes Wort selten ist, ist es ein wichtiger Bestandteil vieler zusammengesetzter Nomen. Beispiele sind „der Leibwächter“ (bodyguard) oder „die Leibspeise“ (Lieblingsessen).
Der Präsident wird rund um die Uhr von Leibwächtern geschützt.
„Der Leib“ ist eine veraltete oder gehobene Bezeichnung für den Körper. Im normalen Sprachgebrauch verwendet man stattdessen immer „der Körper“.
In alten Gedichten wird oft vom schwachen Leib und der starken Seele gesprochen.
Die Redewendung „mit Leib und Seele“ bedeutet, dass man etwas mit voller Leidenschaft und Hingabe tut. Sie wird oft verwendet, um Berufe oder Hobbys zu beschreiben.
Er ist Musiker mit Leib und Seele.
Die Wendung „jemandem zu Leibe rücken“ bedeutet, eine Person energisch zu konfrontieren oder zu bedrängen. Die Person, die konfrontiert wird, steht immer im Dativ.
Die Journalisten rückten dem Minister mit unangenehmen Fragen zu Leibe.
Die Wendung „sich jemanden/etwas vom Leibe halten“ hat eine feste Struktur: Das Reflexivpronomen steht im Dativ, während die Person oder Sache, die man meidet, im Akkusativ steht.
Ich versuche, mir negative Menschen vom Leibe zu halten.
Körper und Leib können beide die gesamte physische Gestalt eines Menschen oder Tieres bezeichnen. Körper ist dabei neutral und im heutigen Alltag üblich. Leib wirkt dagegen meist gehoben, religiös oder veraltet und passt besonders in entsprechend gefärbten Texten.

Im alten Text steht, dass der Leib jetzt viel Ruhe braucht.
Der Arzt sagt, dass der Körper jetzt viel Ruhe braucht.