
malen
Ein Bild oder Kunstwerk mit Farben (wie Öl, Acryl, Aquarell) und Pinseln erschaffen.
Die Künstlerin malt am liebsten Landschaften in Öl.
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Ein Bild oder Kunstwerk mit Farben (wie Öl, Acryl, Aquarell) und Pinseln erschaffen.
Die Künstlerin malt am liebsten Landschaften in Öl.

Eine Oberfläche, insbesondere Wände, Decken oder Möbel, mit Farbe bestreichen.
Wir müssen am Wochenende das Wohnzimmer neu malen.

Insbesondere von Kindern: mit Buntstiften, Filzstiften oder Wasserfarben ein Bild auf Papier bringen.
Die Kinder sitzen am Tisch und malen bunte Bilder.

Sich etwas sehr lebhaft und detailliert vorstellen.
Ich kann mir schon ausmalen, wie überrascht sie sein wird.

Unnötig pessimistisch sein und die schlimmstmögliche Entwicklung einer Situation erwarten oder beschreiben.
Jetzt mal doch nicht gleich den Teufel an die Wand, vielleicht ist alles gar nicht so schlimm.
Das Verb „malen“ ist die Basis für andere wichtige Wörter. Eine Person, die malt, ist „der Maler“ oder „die Malerin“. Die Kunstform heißt „die Malerei“ und ein fertiges Kunstwerk ist oft „das Gemälde“.
Mein Onkel ist Maler und hat sein eigenes Atelier.
Die genaue Bedeutung von „malen“ hängt stark vom Kontext ab. Geht es um Kunst und Leinwand, ist Bedeutung 1 gemeint. Spricht man von Wänden und Renovierung, ist es Bedeutung 2. Im Zusammenhang mit Kindern und Buntstiften ist es meist Bedeutung 3.
Ein Künstler malt ein Porträt.
Im künstlerischen Kontext wird „malen“ oft mit dem Material oder dem Motiv kombiniert. Typisch sind „ein Aquarell malen“, „ein Porträt malen“ oder „mit Ölfarben auf Leinwand malen“.
Sie lernt in einem Kurs, mit Acrylfarben zu malen.
Wenn es um das Streichen von Oberflächen geht, sind typische Objekte Wände, Decken, Türen oder Möbel. Oft wird auch die Farbe genannt: „die Wand blau malen“.
Wir haben am Samstag die ganze Wohnung weiß gemalt.
Die Wendung „sich etwas ausmalen“ verwendet ein Reflexivpronomen im Dativ. Die Person, die sich etwas vorstellt, steht im Dativ (mir, dir, sich).
Ich male mir schon aus, wie schön der Urlaub wird.
„Den Teufel an die Wand malen“ ist eine feste Redewendung. Sie wird verwendet, um jemanden zu ermahnen, nicht sofort vom Schlimmsten auszugehen.
Warte doch erst mal ab und male nicht gleich den Teufel an die Wand!
Zeichnen und malen können beide das Erstellen eines Bildes bezeichnen. Beim Zeichnen stehen meist Linien, Formen und Konturen im Mittelpunkt. Beim Malen wird das Bild vor allem mit Farben und häufig mit einem Pinsel gestaltet.

Sie malt denselben Baum mit grünen Wasserfarben.
Sie zeichnet einen Baum mit feinen Bleistiftlinien.