
leichtsinnig
Unvorsichtig und ohne über mögliche Gefahren oder negative Konsequenzen nachzudenken.
Es war leichtsinnig von ihm, bei dem Gewitter schwimmen zu gehen.
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Unvorsichtig und ohne über mögliche Gefahren oder negative Konsequenzen nachzudenken.
Es war leichtsinnig von ihm, bei dem Gewitter schwimmen zu gehen.
Das Wort setzt sich aus „leicht“ und „Sinn“ zusammen. Es beschreibt also bildlich einen „leichten Sinn“ – jemanden, der die Dinge nicht schwer genug nimmt und deshalb unvorsichtig ist.
Seine leichtsinnige Fahrweise hat schon zu mehreren Unfällen geführt.
Eine sehr häufige Konstruktion ist: „Es ist/war leichtsinnig von [Person im Dativ], [etwas zu tun]“. Damit bewertet man das Verhalten einer Person.
Es war leichtsinnig von dir, ohne Jacke aus dem Haus zu gehen.
„Leichtsinnig“ wird oft verwendet, um Handlungen oder Eigenschaften zu beschreiben. Typische Kombinationen sind „leichtsinnig handeln“, „eine leichtsinnige Entscheidung“ oder „leichtsinniges Verhalten“.
Er hat in seiner Jugend viele leichtsinnige Entscheidungen getroffen.
Beide Wörter passen bei unvorsichtigem Verhalten mit möglichen negativen Folgen. Fahrlässig betont, dass die gebotene Sorgfalt nicht eingehalten wurde. Leichtsinnig hebt stärker hervor, dass jemand eine erkennbare Gefahr ohne ausreichendes Nachdenken in Kauf nimmt.

Der Bootsführer handelte leichtsinnig, weil er trotz der Sturmwarnung aufs Wasser fuhr.
Der Bootsführer handelte fahrlässig, weil er die Rettungswesten vor der Fahrt nicht kontrollierte.