der Leistungsdruck
Der psychische Druck, gute Leistungen erbringen und erfolgreich sein zu müssen, insbesondere in der Schule, im Studium oder im Beruf.
Viele Schüler leiden heute unter dem enormen Leistungsdruck.

Leistungsdruck
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Der psychische Druck, gute Leistungen erbringen und erfolgreich sein zu müssen, insbesondere in der Schule, im Studium oder im Beruf.
Viele Schüler leiden heute unter dem enormen Leistungsdruck.

„Leistungsdruck“ setzt sich aus „Leistung“ (performance, achievement) und „Druck“ (pressure) zusammen. Die Bedeutung „Leistungsdruck“ ist also direkt aus den Bestandteilen ableitbar.
Der Leistungsdruck in der modernen Arbeitswelt nimmt stetig zu.
Die häufigste und wichtigste Verwendung ist die feste Wendung „unter Leistungsdruck stehen“. Die Präposition „unter“ wird hier mit dem Dativ verwendet.
Vor der Prüfung stand sie unter großem Leistungsdruck.
Um die Stärke des Drucks zu beschreiben, wird das Wort oft mit Adjektiven wie „hoher“, „enormer“, „großer“ oder „ständiger“ kombiniert.
Schon in der Grundschule spüren manche Kinder einen hohen Leistungsdruck.
„Stress“ und „Leistungsdruck“ beschreiben beide psychische Belastung. „Stress“ ist allgemeiner: Er kann durch viele Dinge entstehen, zum Beispiel Zeitdruck, Streit, Lärm oder zu viele Aufgaben. „Leistungsdruck“ ist spezieller. Er entsteht, wenn man glaubt, unbedingt gut sein, Erfolg haben oder Erwartungen erfüllen zu müssen. Das passt besonders in Schule, Studium oder Beruf. Lernende können die Wörter verwechseln, weil Leistungsdruck oft Stress verursacht. Aber nicht jeder Stress ist Leistungsdruck.

Viele Schüler leiden vor den Abschlussprüfungen unter starkem Leistungsdruck.
Im Gespräch merkt man Paul den Stress der letzten Tage an.