der Lorbeer
Eine immergrüne Pflanze (Baum oder Strauch) mit aromatischen, ledrigen Blättern, die vor allem im Mittelmeerraum heimisch ist.
Im Garten des alten Klosters wächst ein riesiger Lorbeer.

Lorbeer
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Eine immergrüne Pflanze (Baum oder Strauch) mit aromatischen, ledrigen Blättern, die vor allem im Mittelmeerraum heimisch ist.
Im Garten des alten Klosters wächst ein riesiger Lorbeer.

Der Lorbeerkranz war im antiken Griechenland und Rom ein Symbol für Sieg und Ehre. Aus dieser Tradition leitet sich die übertragene Bedeutung von „Lorbeer“ als Ruhm und Anerkennung ab.
Der siegreiche Feldherr wurde mit einem Lorbeerkranz geehrt.
Die Pluralform „die Lorbeeren“ wird fast ausschließlich in der übertragenen Bedeutung für „Ruhm“ oder „Ehre“ verwendet. Die wörtlichen Bedeutungen (Pflanze, Gewürz) stehen meist im Singular.
Für ihre harte Arbeit hat sie endlich die verdienten Lorbeeren erhalten.
Wenn „Lorbeer“ als Gewürz gemeint ist, spricht man oft präzise vom „Lorbeerblatt“. In Rezepten ist aber auch die Kurzform „Lorbeer“ üblich und meint dann ein oder mehrere Blätter.
Gib ein Lorbeerblatt in die Soße, das gibt einen guten Geschmack.
In der übertragenen Bedeutung wird „Lorbeeren“ oft mit Verben wie „ernten“, „einheimsen“ oder „sammeln“ kombiniert, um auszudrücken, dass jemand Anerkennung erhält.
Der Autor erntete für seinen neuen Roman viele Lorbeeren.
Die Redewendung „sich auf seinen Lorbeeren ausruhen“ verwendet ein Dativ-Reflexivpronomen (sich) und ein Possessivpronomen, das sich an das Subjekt anpasst.
Du hast die Prüfung bestanden, aber jetzt ruh dich nicht auf deinen Lorbeeren aus!
„die Ehre“ und „der Lorbeer“ können beide mit Anerkennung zu tun haben. „Ehre“ ist das allgemeinere Wort: Es kann den guten Ruf einer Person oder eine besondere Auszeichnung meinen. „Lorbeer“ wird in dieser Bedeutung meist bildlich und oft im Plural verwendet: „Lorbeeren“ sind der Ruhm oder die Anerkennung nach einer besonderen Leistung. „Ehre“ passt in vielen ernsten und feierlichen Situationen. „Lorbeeren“ klingt stärker nach Erfolg, Preis oder Leistung und kommt oft in festen Wendungen vor.

Nach dem Sieg bekam das Team viel Lob, aber es ruhte sich nicht auf seinen Lorbeeren aus.
Es ist eine große Ehre für Nina, bei der Feier sprechen zu dürfen.