das Lesebuch
Ein Schulbuch, das eine Sammlung von Texten wie Geschichten, Gedichten und Sachtexten enthält und dazu dient, das Lesen zu lehren und zu üben.
In meinem alten Lesebuch aus der Grundschule standen die schönsten Geschichten.

Lesebuch
Loading your saved state.
Ein Schulbuch, das eine Sammlung von Texten wie Geschichten, Gedichten und Sachtexten enthält und dazu dient, das Lesen zu lehren und zu üben.
In meinem alten Lesebuch aus der Grundschule standen die schönsten Geschichten.

„Lesebuch“ ist ein zusammengesetztes Nomen aus dem Verb „lesen“ und dem Nomen „Buch“. Das „e“ dazwischen ist ein Fugenelement. Es ist also wörtlich ein „Buch zum Lesen“.
Dieses Lesebuch enthält viele klassische deutsche Gedichte.
Die Bedeutung „Schulbuch“ erkennen Sie am Kontext. Wörter wie „Schule“, „Unterricht“, „Klasse“ oder „Schüler“ deuten klar auf diese Verwendung hin.
Die Schüler sollen die nächste Geschichte im Lesebuch für morgen vorbereiten.
Im schulischen Kontext wird oft davon gesprochen, dass eine Geschichte „im Lesebuch steht“ oder man eine Aufgabe „aus dem Lesebuch“ bearbeiten soll.
Die Fabel vom Löwen und der Maus steht auf Seite 40 im Lesebuch.
In der Bedeutung „Textsammlung“ wird „Lesebuch“ oft mit einem bestimmten Autor oder Thema verbunden. Typische Verben sind hier „herausgeben“ oder „zusammenstellen“.
Der Verlag hat ein Brecht-Lesebuch mit seinen wichtigsten Stücken zusammengestellt.
„das Lehrbuch“ und „das Lesebuch“ können beide Bücher sein, die im Unterricht benutzt werden. Der Unterschied liegt im Ziel. Ein „Lehrbuch“ erklärt ein Fach systematisch und führt Lernende durch ein Thema. Ein „Lesebuch“ enthält vor allem Texte zum Lesen, zum Beispiel Geschichten, Gedichte oder Sachtexte. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide Schulbücher sein können. Wenn Wissen erklärt und geübt wird, passt „Lehrbuch“. Wenn das Lesen von Texten im Mittelpunkt steht, passt „Lesebuch“.

Die Kinder lesen im Lesebuch eine kurze Geschichte über den Sommer.
Im Lehrbuch steht zuerst die Regel, danach kommen die Übungen.